Neubau der Mannheimer Kunsthalle wird am 1. Juni eröffnet
Neuer Leuchtturm der Metropolregion

Die erste programmatische Sonderausstellung „APPEARANCE“ ist dem kanadischen Fotokünstler Jeff Wall gewidmet.
8Bilder
  • Die erste programmatische Sonderausstellung „APPEARANCE“ ist dem kanadischen Fotokünstler Jeff Wall gewidmet.
  • Foto: Christian Gaier
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Nach dreijähriger Bauzeit wird die Kunsthalle Mannheim am Freitag, 1. Juni, um 18 Uhr mit einer Neuinszenierung ihrer Sammlungen und der Ausstellung „JEFF WALL. APPEARANCE“ eröffnet. Bis Sonntag, 3. Juni, 18 Uhr kann der fast 70 Millionen Euro teure Neubau bei freiem Eintritt besichtigt werden. Als Ehrengäste kommen die Tochter des Gründungsdirektors Fritz Wichert aus New York sowie Angehörige von Mannheimer jüdischen Sammlerfamilien, die die Kunsthalle förderten.
„Die Kunsthalle Mannheim ist ein besonderer Ort, der sich fundamental vom alten Typus des Museums unterscheidet. Denn wir sind offen für alle und knüpfen in unseren Sammlungsinszenierungen, Ausstellungen und im Programm direkt an den Alltag der Menschen an“, erklärt Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim. Die Kunsthalle Mannheim will als offenes, partizipatives Museum Menschen aller Generationen und Kulturen ansprechen. „Kunst für alle“ lautete das Gründungsmotto, an das auch die neue Programmstruktur „ProgrammPlus“
„Mit der Wiedereröffnung wird die Kunsthalle Mannheim zu einem unverzichtbaren Leuchtturm in der Metropolregion Rhein-Neckar werden und damit einen wertvollen Beitrag zur Standortattraktivität Mannheims leisten“, sagt Wirtschafts- und Kulturbürgermeister Michael Grötsch.
Die erste programmatische Sonderausstellung „APPEARANCE“ ist Jeff Wall gewidmet. „Wir haben uns bewusst entschieden, mit einer zeitgenössischen, international etablierten Position wiederzueröffnen“, so Lorenz. Jeff Wall hat als Pionier der zeitgenössischen Konzeptfotografie maßgeblich dazu beigetragen, Fotografie als gleichberechtigtes Medium in die bildende Kunst einzubringen. Der Kanadier wurde berühmt für seine Fortführung der modernen Malerei mit den Mitteln der zeitgenössischen Fotografie und im Jahr 2002 mit dem Hasselblad Award for Photography ausgezeichnet. „Mit seinen Werken schafft Jeff Wall es, die Wahrnehmung der Umwelt und des Selbst künstlerisch eindrucksvoll darzustellen“, sagt Kurator Dr. Sebastian Baden. „Zusammen mit dem Künstler haben wir den thematischen Fokus in unserer Schau auf die „Erscheinung“ gelegt – also die Frage nach der Wirklichkeit im Bild und ihrer Inszenierung.“ (ps)

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen