Schwester Damiana berichtet bei Besuch in Mannheim über das Projekt für Kinder mit Behinderungen
Mannheim: Spargelstecher spenden für Schule in Peru

Senatspräsident Bernhard Mäder und Spargelstecher-Präsident Alexander Boppel (v.r.) übergeben den symbolischen Scheck an den Caritas-Vorstand Regina Hertlein und Volker Hemmerich.
  • Senatspräsident Bernhard Mäder und Spargelstecher-Präsident Alexander Boppel (v.r.) übergeben den symbolischen Scheck an den Caritas-Vorstand Regina Hertlein und Volker Hemmerich.
  • Foto: Koch
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. 1.777,77 Euro gehen dieses Jahr nach Peru: Den Erlös aus der diesjährigen Benefiz-Prunksitzung zugunsten einer Schule für Kinder mit Behinderungen haben die DJK Spargelstecher jetzt symbolisch an den Caritasverband Mannheim übergeben. Die Fasnachter unterstützen das Projekt seit 19 Jahren.

Zu der Summe habe auch eine Einzelspende in Höhe von 400 Euro beigetragen, berichtete Senatspräsident Bernhard Mäder. Die Spenderin sei selbst mehrfach in Peru gewesen.Den Kontakt zu der Schule in Chimbote hält der Caritasverband über die deutsche Ordensschwester Damiana, die dort seit fast 30 Jahren tätig ist. Kürzlich war die 86-Jährige zu Besuch in Deutschland und traf Caritas-Vorstand Volker Hemmerich und Spargelstecher-Präsident Alexander Boppel. „Ich komme, um mich für die Hilfe der Spargelstecher all die Jahre zu bedanken“, sagte sie. Die letzte Spende hätte dazu beigetragen, dass die Abwasserrohre erneuert werden konnten.

Schwester Damiana berichtete, dass auch in Peru im Sinne der Inklusion mehr Kinder an Regelschulen aufgenommen würden. Deshalb ist die Zahl der Kinder an ihrer Schule von rund 350 auf 160 Kinder gesunken, und diese haben schwerere Beeinträchtigungen und benötigen mehr Betreuung. Auch können sie nicht in der Werkstatt arbeiten, in der früher Besen und Körbe hergestellt wurden.

Die Werkstatt soll deshalb künftig für die Ausbildung von jungen Menschen ohne Behinderungen verwendet werden, denen das Geld für ein Studium fehlt. Dafür möchte die Ordensschwester das Geld aus der nächsten Spende verwenden. Außerdem stehen Reparaturen an, beispielsweise müssen neue Pumpen für den Brunnen angeschafft werden. Auch für laufende Ausgaben wie die Bezahlung des Busfahrers und der Köchin benötigt die Schule finanzielle Unterstützung, da viele Familien zu arm sind, um das Schulgeld und den Fahrdienst zu bezahlen. „Das Geld wird immer sehr gut für die Kinder verwendet“, versicherte Schwester Damiana.

Die Benefizprunksitzung 2020 findet am 25. Januar statt. Spenden für die Schule in Peru nimmt der Caritasverband Mannheim jederzeit gerne entgegen. Spendenkonto: IBAN: DE27 6705 0505 0030 1961 98, Verwendungszweck „Behindertenschule Peru“. juk

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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