Baden-Württembergs neue Badeunfall-Zahlen: Vor allem zwei Altersgruppen sind stärker gefährdet
- Mindestens 393 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Badeunfällen gestorben - 18 weniger als 2024. (Symbolbild)
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Badeunfälle. In Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr weniger Menschen bei Badeunfällen gestorben, zugleich zeigen die Zahlen neue Risiken für bestimmte Altersgruppen und für das Baden in Flüssen.
Insgesamt kamen 43 Menschen in Flüssen, Seen oder Schwimmbädern ums Leben. Das waren fünf weniger als im Jahr zuvor. In fast allen Altersklassen gingen die Zahlen zurück. Deutlich stieg die Zahl jedoch bei den 21- bis 30-Jährigen von fünf auf zehn sowie bei den 41- bis 50-Jährigen von einem auf sieben Todesfälle, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mitteilte.
Auffällig bleibt der hohe Männeranteil. Von den 43 Todesopfern waren 36 Männer. Vier Frauen ertranken. Bei drei weiteren Fällen war das Geschlecht nicht bekannt.
Flüsse besonders gefährlich
Die meisten Todesfälle wurden in den Sommermonaten gezählt. Jeweils sieben Menschen starben im Juni und Juli, sechs weitere im August. Besonders riskant waren Flüsse in Baden-Württemberg. Dort kamen 22 Menschen ums Leben, nach 14 im Jahr zuvor. In Seen starben 15 Menschen, deutlich weniger als im Vorjahr. Drei weitere Todesfälle ereigneten sich in Schwimmbädern.
Die wichtigsten Zahlen der Statistik in Baden-Württemberg
- Badetote: 43
Männer: 36
Frauen: 4
Geschlecht nicht gemeldet: 3 - Badetote in Flüssen: 22
- Badetote in Seen: 15
- Badetote in Schwimmbädern: 3
- Badetote im Vorjahr: 48
- Altersklasse 21 bis 30 Jahre: von 5 auf 10 gestiegen
- Altersklasse 41 bis 50 Jahre: von 1 auf 7 gestiegen
Die DLRG ist die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt und zählt mehr als 640.000 Mitglieder. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |