„Am Limit – unsere Welt?“
29. Mannheimer Vesperkirche feierlich eröffnet - 556 Essen am ersten Tag ausgegeben

Oberbürgermeister Specht bei der Eröffnung der Vesperkirche | Foto: Alexander Kästel (JeLa)
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  • Oberbürgermeister Specht bei der Eröffnung der Vesperkirche
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Mannheim.  Mit eindringlichen Worten hat Pfarrerin Ilka Sobottke die 29. Mannheimer Vesperkirche in der Citykirche Konkordien eröffnet. „Am Limit“ seien viele Menschen – Geflüchtete und Kranke, Familien, Alleinerziehende und Rentnerinnen. Und zugleich, so Sobottke, seien auch Kommunen und Krankenhäuser zunehmend an ihren Grenzen. Ihre Predigt richtete sie an die Gemeinde, zahlreiche Gäste einschließlich Oberbürgermeister Christian Specht, der zur Eröffnung anwesend war.
„Am Limit – unsere Welt?“, fragte Sobottke angesichts einer Zeit, in der eine Krise die nächste jage. Gerade deshalb brauche es die Vesperkirche. Sie sei „ein Aufstand im Namen derer, die am Limit sind“ – ein Appell an Solidarität, Mitgefühl und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In ihrer Predigt betonte Sobottke: „Gottes Gerechtigkeit kehrt die Verhältnisse dieser Welt um und lässt die aufatmen und aufstehen, die am Limit sind und kaum noch zu hoffen wagen.“ Die Vesperkirche sei ein Ort des Aufstands gegen soziale Ungerechtigkeit und ein Raum, in dem Menschlichkeit und Würde im Mittelpunkt stehen.
Am ersten Tag der Vesperkirche wurden 556 Essen ausgegeben – viel mehr als im letzten Jahr, 430 waren es am Eröffnungstag 2025. Auf dem Speiseplan standen Kasslerbraten mit Sauerkraut und Schupfnudeln. Rund 70 Ehrenamtliche waren zum Auftakt im Einsatz, darunter auch Oberbürgermeister Specht mit seiner Ehefrau. Insgesamt engagieren sich während der vier Wochen rund 800 Ehrenamtliche aus Mannheim und der Region, darunter Einzelpersonen, Unternehmen, Schulen und Konfi-Gruppen.

„Ort der Gemeinschaft“: Oberbürgermeister Christian Specht dankt Engagierten

 Oberbürgermeister Christian Specht bezeichnete die Mannheimer Vesperkirche als „Ort der Gemeinschaft“ und als wichtiges Zeichen von Hoffnung und Zuversicht. „Ohne die vielen Engagierten wäre sie nicht zur größten Ehrenamtsaktion Mannheims geworden“, sagte er. Gleichzeitig mahnte er wohnungslose Menschen, bestehende Hilfsangebote anzunehmen, da es gefährlich sei, nachts auf der Straße zu bleiben.
Dekan Ralph Hartmann, für den es die letzte Vesperkirche in seiner Amtszeit ist, sagte: „Wir tun das hier, weil wir Jesus Christus nachfolgen.“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Specht entzündete er die Kerzen an den Tischen.
Die Mannheimer Vesperkirche bietet bis zum Sonntag, 8. Februar, täglich zwischen 11 und 14 Uhr ein warmes Mittagessen, Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Vesperbeutel an. Darüber hinaus stehen Sozialberatung der Diakonie und ärztliche Unterstützung zur Verfügung. Die Vesperkirche wird ausschließlich durch Spenden finanziert und getragen von der Evangelischen Kirche Mannheim und dem Diakonischen Werk Mannheim. Weitere Informationen: www.vesperkirche-mannheim.de red

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Autor:

Kristin Hätterich aus Mannheim

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