Anekdoten, Wortgefechte, Träume und Zweifel
"Mutter Vater Land" erzählt eine Familiengeschichte
- vlnr: Maximilian Wex, Bernadette E. Schlottbohm, Mounir Saidi, Susanne Berckhemer
- Foto: Elisa Berdica
- hochgeladen von Presseteam Theaterhaus G7
Schauspiel von Akın Emanuel Şipal
Der Opa ist Schriftsteller aus Istanbul. Die Oma lernt ihn als Studenten in Münster kennen und obwohl die schlesische Uroma dagegen ist, heiraten sie und zeugen den Vater des Erzählers dieser rasanten und assoziativen Familiengeschichte zwischen Deutschland und der Türkei. Lange hält es den Großvater nicht in Deutschland. Oder hat ihn die Schwiegermutter vertrieben?
Voller Anekdoten, Wortgefechte, Träume und Zweifel bäumen sich das Stück und seine Protagonist*innen gegen alle Zuschreibungen und Erwartungen auf – nur um wieder darauf zurückgeworfen zu werden und den Kampf von Neuem zu beginnen. Was heißt es, deutsch zu sein? Was heißt es, türkisch zu sein? Und warum muss man sich entscheiden?
Wie ein Mosaik setzt Akın Emanuel Şipal die Geschichte seiner eigenen Familie zusammen zu einem Bild voll unterschiedlichster Perspektiven, Schicksale, Entscheidungen und verpasster Chancen – uneindeutig, witzig, emotional und wahrhaftig. Er setzt schließlich auch seinem Großvater ein Denkmal, der dutzende deutsche Klassiker ins Türkische übersetzt hat und doch hier kaum bekannt ist.
Nach der Uraufführung 2021 in Bremen kommt Mutter Vater Land im Theaterhaus G7 zu seiner Zweitaufführung.
Eine Produktion von Theaterhaus G7
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Mit: Susanne Berckhemer, Thomas Cermak, Mounir Saidi, Bernadette Evangeline Schlottbohm, Maximilian Wex und Johanna Withalm
Regie: Inka Neubert
Bühne und Kostüm: Linda Johnke
Musik: Fadhel Boubaker
Lichtdesign: Stefan Grießhaber
Dramaturgie: Philipp Bode
Choreografie: Catherine Guerin
Bühnenbau: Hubertus Seelhorst
Assistenz und Vorstellungsdienst
Jana Nerz und Isabel Garcia Espino
Technik: Joshua Nerz
Termine
Fr. 27. Februar, 20:00 Uhr
Sa. 28. Februar, 20:00 Uhr
Solidarisches Preissystem: 25€ / 15€ / 10€ / 5€ (nur an der Abendkasse)
TICKETS
Hinweis: In diesem Stück werden Gewalt und Rassismus thematisiert.
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Autor:Presseteam Theaterhaus G7 aus Mannheim |
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