Messerstreit in Mannheim: 29-Jähriger in Haft
- Nach einem Messerstreit am Mannheimer Hauptbahnhof sitzt ein 29-Jähriger wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft. Ein 34-Jähriger erlitt Schnittverletzungen.
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Mannheim. Am Sonntag, 11. Oktober, kam es gegen 6.35 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz am Mannheimer Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Dabei soll ein Messer eingesetzt worden sein.
Ein Zeuge verständigte die Polizei. Als mehrere Streifen am Ort eintrafen, hatte sich der Streit bereits aufgelöst. Gemeinsam mit der Bundespolizei überprüften die Einsatzkräfte den Bereich rund um den Hauptbahnhof und kontrollierten mehrere mutmaßlich Beteiligte.
Dabei entdeckten die Beamten bei einem 34-jährigen kamerunischen Staatsangehörigen Schnittverletzungen an Schläfe und Hüfte. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim soll ein 29-jähriger tunesischer Staatsangehöriger die Verletzungen mit einem Einhandmesser verursacht haben. Eine Passantin fand das mutmaßliche Tatmesser auf dem Bahnhofsvorplatz.
Auch gegen den 34-Jährigen wird wegen Körperverletzung ermittelt, da er laut Polizei selbst an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Der 29-Jährige wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Die Hintergründe und der genaue Ablauf des Streits sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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