Hundeattacke in Mannheim: Pitbull verletzt Labrador und dessen Besitzer
- Ein Pitbull soll sich in Mannheim losgerissen und einen Mann mit seinem Hund angefallen haben. (Symbolbild)
- Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Mannheim. Ein Spaziergang mit dem Hund endete für einen 34‑Jährigen und seinen Labrador mit blutigen Verletzungen. In Mannheim soll ein Pitbull die beiden Tiere angegriffen haben. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Samstag, 4. April, mit seinem Labrador unterwegs. Auf dem Weg kam ihm eine Frau mit einem Pitbull entgegen.
Der angeleinte Hund soll sich plötzlich losgerissen haben und den Labrador attackiert haben. Der 34‑Jährige griff ein und trennte die Tiere. Dabei wurde auch er verletzt. Sowohl der Mann als auch sein Hund erlitten laut Polizei blutige Wunden.
Halterin ging mit dem Hund weiter
Während der Geschädigte die Polizei verständigte, soll die Halterin des Pitbulls mit ihrem Tier weitergegangen sein. Zu möglichen Ermittlungen oder zur Identität der Frau machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Pitbulls gelten als besonders gefährliche Hunde
In Baden Württemberg gelten Pit Bull Terrier laut Polizeiverordnung grundsätzlich als besonders gefährlich und aggressiv. Sie zählen damit zu den sogenannten Kampfhunden.
Halter können diese Einstufung jedoch widerlegen. Dafür ist eine Prüfung nötig.
- Die Prüfung wird von einem Tierarzt im öffentlichen Dienst durchgeführt.
- Zusätzlich nimmt ein Polizeihundeführer daran teil.
- Besteht der Hund den Test, kann die Gefährlichkeitsvermutung entfallen.
Der Vorfall in Mannheim wird nun von der Polizei geprüft. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |