Drogenhandel in Mannheim: Sieben Männer sitzen in U-Haft
- Am Mittwoch hat die Justiz in Mannheim sieben mutmaßliche Drogendealer in Untersuchungshaft geschickt
- Foto: dejah_thoris/stock.adobe.com
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Mannheim. Am Mittwoch, 18. März, hat die Justiz in Mannheim sieben mutmaßliche Drogendealer in Untersuchungshaft geschickt. Die Männer im Alter zwischen 23 und 32 Jahren sollen über Monate hinweg in der Mannheimer Innenstadt mit Drogen gehandelt haben.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim und der Staatsanwaltschaft Mannheim sollen sich die Tatverdächtigen spätestens seit September zu unterschiedlichen Zeitpunkten zusammengeschlossen haben. Ihr mutmaßliches Verkaufsgebiet lag im Bereich zwischen der Schwetzinger Straße und dem Skulpturenplatz an der Kunsthalle. Dort sollen sie vor allem Kokain und Marihuana in Kleinmengen an zahlreiche Abnehmer verkauft haben. Zudem stehen sie im Verdacht, mit Cannabis, Betäubungsmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten gehandelt zu haben.
Intensive Ermittlungen der Rauschgift-Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg führten schließlich zur Identifizierung der Gruppe. Am Montag, 17. März, nahmen Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mannheim und des Polizeipräsidiums Einsatz die sieben Männer fest.
Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen stellten die Beamten Drogen und Cannabis in nicht geringer Menge sicher. Außerdem fanden sie Bargeld in vierstelliger Höhe sowie gefährliche Gegenstände und Waffen.
Einen Tag später, am Dienstag, 18. März, führten die Ermittler die Tatverdächtigen dem Haftrichter am Amtsgericht Mannheim vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Gericht Haftbefehle wegen des Verdachts des bewaffneten und gewerbsmäßigen Drogenhandels. Die Männer kamen anschließend in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern weiter an.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |