Höhenrettungsübung am Gasometer
BASF-Werkfeuerwehr trainiert mit benachbarten Feuerwehren

In schwindeliger Höhe sind die Rettungskräfte unterwegs.
  • In schwindeliger Höhe sind die Rettungskräfte unterwegs.
  • Foto: BASF
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Ludwigshafen. Eine starke Teamleistung haben heute Einsatzkräfte der BASF-Werkfeuerwehr und Höhenretter benachbarter Feuerwehreinheiten bei einer gemeinsamen Höhenrettungsübung bewiesen. Ort des Geschehens waren die imposanten Stickstoff- und Sauerstoffgasometer bei Tor 12, die viele Menschen in der Region vom Vorbeifahren kennen. Das Szenario: Ein BASF-Mitarbeiter verunglückt auf dem Dach des Stickstoffgasometers. Eine Rettung über die Außentreppe des Gebäudes ist laut Übungsdrehbuch aber nicht möglich. Deshalb übten die Feuerwehrleute zunächst, wie man den Verletzten über ein horizontales Seilbahnsystem auf den benachbarten Sauerstoffgasometer bringt. In einer zweiten Übungseinheit trainierten die Einsatzkräfte eine Rettung des Verletzten entlang der Gebäudeaußenseite über ein zweites Seilsystem. Die Übung fand anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Höhenrettungsgruppe Frankenthal statt und konnte mit Unterstützung der BASF-Werkfeuerwehr auf dem BASF-Werkgelände durchgeführt werden.
Höhenrettungen verlangen neben technischem Geschick auch absolute Schwindelfreiheit: Der Höhenretter hängt an der Trage, die den Verunglückten auf 50 Meter Höhe von einem Gasometer zum anderen bringt. Eine präzise Kommunikation und Abstimmung zwischen den Einsatzkräften am Boden und in den Seilen ist unerlässlich: „Bei solchen Einsätzen müssen viele Menschen zusammenarbeiten und ihre Expertise einbringen“, erklärt Florian Rainau, Höhenretter der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal und gleichzeitig Produktionsmanager im gastgebenden BASF-Betrieb. „Es ist wichtig, durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Übungen voneinander zu lernen.“
Unter den rund 15 Einsatzkräften, die sich an der Übung beteiligten, waren neben Kollegen von der BASF-Werkfeuerwehr auch Höhenretter der Feuerwehren Kaiserslautern, Wernersberg und Frankenthal. Im Anschluss an die
Höhenrettungsübung konnten die auswärtigen Teilnehmer noch die Feuerwache Nord der BASF-Werkfeuerwehr besichtigen. ps

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