Karlsruher Tischtennis im Blick
Mühlhausen ringt Grünwettersbach nieder

Mühlhausens Irvin Bertrand (links) und Daniel Habesohn
  • Mühlhausens Irvin Bertrand (links) und Daniel Habesohn
  • Foto: Christian Habel
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Im fünften Anlauf hat es für den Post SV Mühlhausen mit dem ersten Saisonsieg geklappt: Am 4. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) legten die Thüringer am Donnerstagabend einen großen Kampf hin und gewannen schließlich mit 3:2 gegen den ASV Grünwettersbach.

Zwischenzeitlich dürften die meisten Fans am Donnerstagabend schon nicht mehr an den ersten Saisonsieg des Post SV Mühlhausen geglaubt haben. Nach gut einer Stunde hatten die Thüringer bereits mit 0:2 gegen den ASV Grünwettersbach zurückgelegen, legten dann aber ein kaum noch für möglich gehaltenes Comeback hin. Mit 3:2 setzte sich Mühlhausen schließlich gegen die Badener durch und landete damit den erhofften Befreiungsschlag in der Tischtennis Bundesliga (TTBL). „Wir haben die Saison denkbar schlecht begonnen“, sagte Mühlhausen-Kapitän Daniel Habesohn nach der Partie. „Heute nach einem 0:2 noch gewonnen zu haben, schöner geht es nicht. Der erste Sieg gibt uns Selbstvertrauen, jetzt gehen wir mit breiter Brust die nächsten Aufgaben an.“

Für Grünwettersbach dagegen geht die schwarze Serie damit weiter. Zum Saisonauftakt hatte das Team mit 3:2 gegen den TTC OE Bad Homburg gewonnen, kassierte nun aber die bereits vierte Niederlage in Folge. Ebenso wie Mühlhausen liegt damit nun auch der ASV bei 2:8 Punkten, den nächsten Anlauf auf den zweiten Saisonsieg gibt es am kommenden Samstag, 11. September, gegen den TSV Bad Königshofen. „Wir haben am Anfang die Aufstellung getroffen, wie wir es uns erhofft hatten“, resümierte ASV-Trainer Achim Krämer. „Aber hintenraus gilt: Wenn man es noch dreht, hat man es verdient. Es war ein geiles Spiel. Glückwunsch an den Post SV – auch wenn wir traurig nach Hause fahren.“

Ovidiu Ionescu leitet gegen Deni Kozul die Wende ein
Für den entscheidenden Sieg Mühlhausens sorgte am Donnerstag das Doppel Irvin Bertrand und Daniel Habesohn. Dabei wurde das Entscheidungsspiel zur Miniatur des gesamten Matches. Zunächst lag Grünwettersbach vorne, dann schlug der Post SV zurück, und auf den letzten Metern behielten die Hausherren schließlich die Oberhand. Im Entscheidungssatz holten Bertrand/Habesohn einen Punkt nach dem anderen, zwischenzeitlich feierte Steffen Mengel seine Teamkollegen an der Bande mit erhobener Faust. Eine 8:0-Führung mündete im 3:2 (6:11, 13:11, 11:6, 7:11, 11:2), womit der erste Saisonsieg Mühlhausens perfekt war.

Eingangs war dabei noch alles zugunsten der Gäste aus dem Karlsruher Stadtteil gelaufen. Ricardo Walther legte einen starken Auftritt gegen Steffen Mengel hin und gewann 3:1 (11:7, 4:11, 11:9, 11:8), anschließend war auch Wang Xi erfolgreich. Der ASV-Routinier zeigte sich nach seinen jüngsten Blessuren bestens erholt und erkämpfte ein 3:2 (9:11, 11:8, 5:11, 11:8, 11:8) gegen Habesohn. Der zweite Saisonsieg Grünwettersbachs schien zu nahen. Mühlhausen aber steckte nicht auf und legte ein beeindruckendes Comeback hin. Zunächst durch Ovidiu Ionescu: Der Rumäne schlug Deni Kozul mit 3:1 (11:6, 11:7, 11:13, 11:5) und verkürzte damit auf 1:2. Und anschließend drehte Mengel auf: Der 33-Jährige setzte Wang unter Dauerdruck, gewann ein heiß umkämpftes Match mit 3:2 (13:11, 9:11, 11:3, 9:11, 11:5) – und führte seinen Post SV damit in das letztlich erfolgreich gestaltete Schlussdoppel.

1. FC Saarbrücken TT – TSV Bad Königshofen 3:2
Patrick Franziska – Kilian Ort 3:0 (11:7, 11:6, 11:6)
Darko Jorgic – Bastian Steger 1:3 (11:7, 13:15, 7:11, 8:11)
Tomas Polansky – Maksim Grebnev 3:2 (11:8, 11:9, 8:11, 10:12, 11:5)
Patrick Franziska – Bastian Steger 0:3 (9:11, 9:11, 8:11)
Darko Jorgic/Tomas Polansky – Kilian Ort/Maksim Grebnev 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:6)

Autor:

Jo Wagner

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