Karles Woche - der Kommentar im Wochenblatt Karlsruhe
„Die Alde Fasnacht“

Fußball lebt auch von Jubel, Emotionen, schnellen Reaktionen: Gefühle, die in Sekundenbruchteilen entstehen und ausgelebt werden dürfen. Spätestens am Samstag bei der (am Ende hocherfolgreichen) KSC-Heimpremiere, merkte man im Wildpark, dass man in der 2. Bundesliga – mit Videobeweis – angekommen ist. Neuzugang Lukas Grozurek netzt grandios ein: Jubel, Freude auf den Rängen, die ritualisierte Ansage des Stadionsprechers, der Gegner reklamiert überhaupt nicht – aber wie die „Alde Fasnacht“ (wie es im Badischen so schön heißt) kommt Schiri Willenborg dann daher. Angeblich war zuvor ein Foul im Spielaufbau, fast eine halbe Minute und vier Pässe vor dem Tor – ein (Video-)sichtbares Foul! Entschieden wurde dies in irgendeinem Keller in Köln. Spielfluss dahin. Zudem gibt’s dabei keinerlei Transparenz – außer Gesten nichts gewesen. So wird nur das Spiel zerstört. Torlinientechnik, knappe Handspiele – das macht Sinn, aber Zurückspulen bis zur Sockenausgabe in der Kabine ... Lieber DFB: Lasst uns unseren Lieblingssport, ohne Seziermesser im Kölner „Keller-Kaspar-Kabinett“!

Autor:

Jo Wagner

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