Einen neuen Spielplatz in der Karlsruher City, bitte!

KULT wünscht sich höhere Aufenthaltsqualität für Familien in der Innenstadt

Die Aufenthaltsqualität der Karlsruher City hat spürbar unter den Bauarbeiten der Kombilösung gelitten. Im Zuge der Fertigstellung der U-Strab will die Stadt einige Aufwer-tungen vornehmen. KULT möchte eine weitere für Kinder und Familien umgesetzt wissen: einen Spielplatz. „Wir sollten alle Innenstadt-Besucher dafür belohnen, dass sie die lange Bauphase überstanden haben – auch die Kleinsten“, nennt KULT-Stadtrat Lüppo Cramer (KAL), Mitglied im Planungsausschuss, einen Auslöser für den Antrag im Gemeinderat. Um die City gerade für Familien noch attraktiver zu machen, sollte mehr geboten werden, „zum Beispiel weitere Sitz- und Spielmöglichkeiten“.

„Konkret gibt es derzeit nur zwei öffentliche Spielangebote in Stadtzentrum: am Kirchplatz St. Stephan und auf dem Lidellplatz“, führt Cramer aus. Diese Unterversorgung geht auch aus dem Statistischen Jahrbuch 2017 der Stadt hervor. Der Spielplatz am Kirchplatz St. Stephan biete für Kinder unter sechs Jahren nur einen Sandkasten; der am Lidellplatz sei für das Laufpublikum der Einzelhandels¬geschäfte entlang der Kaiserstraße fern der üblichen Route. „Gerade Touristen nehmen dieses Angebot nicht wahr, weil sie es einfach nicht kennen“, erklärt Cramer. „Ein neuer Spielplatz ist auch immer eine Wertschätzung für Kinder und Familien in der Stadt!“ Damit würde die Attraktivität der Karlsruher City für Besucher mit Kindern deutlich verbessert. Cramer zeigt sich angesichts des Flächenmangels für kreative Lösungen offen: „Ein mobiler oder ein Indoor-Spielplatz ist denkbar, ebenso Kooperationen mit lokalen Gewerbetreibenden.“

Uwe Lancier (Piraten), in der KULT-Fraktion zuständig für Wirtschaftsförderung, weist darauf hin: „Wir haben jetzt die Chance, das Publikum neu für unsere Innenstadt zu begeistern. Davon profitieren Stadt wie Unternehmer!“ Zudem könne die Stadt durch Freizeitangebote wie Spielplätze ihr Zertifikat ‚Kinder- und familienfreundlicher Service‘ proaktiv bewerben. „Zusammen mit Unternehmens- und Gewerbetreibenden ließe sich die gesamte Infrastruktur für einen angenehmen Stadtaufenthalt ver¬bessern“, verdeutlicht Lancier die wirtschaftlichen Vorteile. Angebote wie die ‚nette Toilette‘, Wickeltische oder Aufwärmstationen für Babynahrung würden den Stadtbesuch für Familien komfortabler machen. „Wir wollen den Bürgern die Innenstadt zurückgeben: nicht nur zum Einkaufen und Ausgehen, sondern auch zum Erleben und Verweilen.“

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