Tanzabend der DIG Karlsruhe
Indische Tänze – Ausdruck, Rhythmus und Magie der Tradition

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Indischer Tanz ist eine der faszinierendsten Kunstformen der Welt, dabei ein Zusammenspiel aus anmutigen Bewegungen, kraftvollen Rhythmen und tief verwurzelter Symbolik. Jeder Tanz erzählt eine Geschichte, sei es eine Legende aus der Mythologie, ein Moment der Liebe oder der Ausdruck spiritueller Hingabe.

Am Samstag veranstaltete die „Deutsch-Indische Gesellschaft“ (DIG) Karlsruhe in der Europäischen Schule wieder einen Tanzabend, bei dem die Tänze „Bharatanatyam“, „Kathak“ und „Kuchipudi“ besonders im Fokus standen. Die Gruppe „Vaividhya“ lud zu einer kulturellen Reise durch die Welt der indischen Tänze – mit Mahima Soni, einer preisgekrönten „Kathak“-Tänzerin, dem „Bharatanatyam-Tänzer Nikhil Raveendran, der Stipendiat des indischen Kulturministeriums ist, und Lakshmi Sanker, die ihre „Kuchipudi“-Kenntnisse an der Universität Hyderabad vertieft. Es war dadurch ein interkultureller Austausch, der Regionen und Tanzstile Indiens präsentierte, dabei immer auch eine Geschichte durch den Tanz erzählte. Der indische Tanz bietet dafür jede Menge Möglichkeiten, erkennbar an der Kleidung, den Bewegungen, den einzelnen Posen der Tänzerinnen und Tänzer. Die Künstler sind als Geschichtenerzähler dabei „Umsetzer“ und „Vorbilder“, die ihr Publikum in den Bann ziehen – so auch am Samstag.

Die Sprache der Hände und Augen

Besonders einzigartig sind die „Mudras“, die kunstvollen Handgesten, mit denen Tänzerinnen und Tänzer Emotionen und Erzählungen visualisieren. Jede Fingerstellung hat dabei eine eigene Bedeutung: Ein nach oben geöffneter Lotus symbolisiert Reinheit, während verschlungene Finger eine Bindung darstellen können. Ergänzt werden die „Mudras“ durch intensive Augenbewegungen, „Drishti Bheda“, die den Blick leiten und den Zuschauer in den Bann ziehen – von sanfter Zärtlichkeit bis zu leidenschaftlicher Dramatik.

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Kraftvolle Füße und anmutige Eleganz

Die „Tatkar“, also die rhythmische Fußarbeit, bildet dazu das klangvolle Fundament des Tanzes. Mit filigranen Schritten, blitzschnellen Drehungen und energiegeladenen Stampfbewegungen entsteht eine mitreißende Dynamik – verstärkt durch die klingenden Fußglöckchen, die „Ghungru“, wird der Tanz zu einem Erlebnis für Auge und Ohr.

Prächtige Kostüme und lebendige Farben

Farbenfrohe Saris, schimmernde Seidenstoffe, aufwendiger Schmuck und kunstvolle Stickereien: Die Tänzerinnen und Tänzer tragen Gewänder, die nicht nur Tradition widerspiegeln, sondern auch Licht einfangen und optisch unterstützen. Dazu erzählt jedes Kostüm auch eine eigene Geschichte und verstärkt die Eleganz der Bewegungen, verleiht dem Auftritt eine besondere Aura.

Ein Fest für die Sinne

Ob klassischer „Bharatanatyam“, der kraftvolle „Kathak“ oder der temperamentvolle „Bhangra“: Indischer Tanz ist pure Lebensfreude, der Besucherinnen und Besucher durch ein einzigartige Mischung aus Rhythmus, Ausdruck und Tradition verzaubert, sie eintauchen lässt in eine Welt voller Magie und Leidenschaft! (© IGNKA)

Infos: Die nächste Veranstaltung der „Deutsch-Indischen Gesellschaft“ (DIG) Karlsruhe ist am Samstag, 3. Mai, von 15.30 bis 20 Uhr in der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK) in der Waldstadt. Dann gibt es einen kulinarischen Querschnitt durch die Küche Indiens – beim „Indien Tag“, www.digkarlsruhe.de 

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Indo-German Network Karlsruhe aus Karlsruhe

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