Abhirup Roy bei den „India Summer Days“ zusammen mit Pedro Weiss auf der Bühne
Ein Meister der Tabla ist in Karlsruhe zu erleben

Abhirup Roy
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Es ist am Sonntag, 14. Juli, bei den Karlsruher „India Summer Days“ eine Besonderheit im Programm: Ab 14 Uhr gibt’s das „World Percussion Duo Tabla Melody“. Sie haben sich nicht gesucht, aber zum Glück gefunden: Bereits bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert im vergangenen Jahr im ausverkauften „Substage-Café“ wurde deutlich, dass zwei hochkarätige Trommler aufeinandertreffen, bei denen der Funke sowohl auf menschlicher als auch auf musikalischer Ebene sofort übersprang.

Abhirup Roy aus dem indischen Kalkutta und der Karlsruher Pedro Weiss präsentieren eine faszinierende Rhythmus-Mixtur aus Indien, Afrika, Kuba, Brasilien, Arabien und dem Orient. Das Karlsruher Publikum bekommt hier Trommel-Kunst vom Feinsten geboten, denn es entstehen sowohl magisch-meditative Rhythmusklangbilder als auch schweißtreibende energiegeladene Grooves.

Weltweit renommierter Tabla-Virtuose
Die Tabla spielt eine wichtige Rolle in der Welt der indischen Musik: Roy ist dabei ein sehr vielseitiger und weltweit renommierter Tabla-Virtuose aus Indien, der durchaus ein Vertreter eines neuen Genres der Tabla ist, stets daran interessiert, die Popularität des Instruments zusammen mit dem traditionellen Stil zu steigern.

Dabei begann Roys musikalische Reise schon sehr früh, im Alter von zweieinhalb Jahren. Sein großes Interesse an Tabla führte ihn zu verschiedenen Rhythmusaspekten – auch durch Anleitung seines Gurus. Im Laufe der Jahre lernte er die verschiedenen Dynamiken und Philosophien der „Benaras-Gharana“, eine der sechs gängigsten Spielstile der indischen Tabla. Daraus entwickelte der unter anderem mit dem „Rajya Sangeet Academy Preis“ ausgezeichnete Roy seinen eigenen Stil, insbesondere auch den meisterhaften Umgang mit der „Bayan“, der größeren der beiden Trommeln.

Auf seinen vielen internationalen Reisen – ob Deutschland, Niederlande, Turkmenistan oder Bangladesch – hat er sich stets höchsten Respekt verdient, dabei auch mehrere internationale Projekte umgesetzt: ob „Kolkata meets Bozen“, „Weiss Roy Projekte“ oder „Ekalavya“, südindischer und nordindischer Rhythmus. Dazu hat Roy mehrere Veröffentlichungen, „Where Drum Speaks“, „Tablamelody”, “Shree Ganeshay“ oder ein „East meets West Band Project“. (ar/rj)

Infos: www.abhiruproy.in

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