Innovationspreis des Landes für fleXstructures und Fraunhofer ITWM
Präzise Simulationen für verbesserte Endprodukte

Stellvertretend für ihre Mitarbeitenden nahmen Dr. Oliver Hermanns, Geschäftsführer der fleXstructures GmbH (Mitte), und Dr. Klaus Dreßler, Bereichsleiter am Fraunhofer ITWM (rechts), die Auszeichnung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (links) entgegen  Foto: Kristina Schäfer
  • Stellvertretend für ihre Mitarbeitenden nahmen Dr. Oliver Hermanns, Geschäftsführer der fleXstructures GmbH (Mitte), und Dr. Klaus Dreßler, Bereichsleiter am Fraunhofer ITWM (rechts), die Auszeichnung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (links) entgegen Foto: Kristina Schäfer
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ITWM. Gemeinsam mit der Ausgründung fleXstructures hat das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz in der Sparte „Kooperation“ gewonnen. Die Fachjury zeichnete damit die Zusammenarbeit des Forschungsinstituts und dem Spin-off bei der Digitalisierung flexibler Bauteile mit der Software „IPS Cable Simulation“ aus. Unterstützt wird der Prozess vom Messsystem „MeSOMICS“, das im Bereich „Mathematik für die Fahrzeugentwicklung“ am Fraunhofer ITWM entwickelt wird.
Stellvertretend für ihre Mitarbeitenden nahmen Dr. Oliver Hermanns, Geschäftsführer der fleXstructures GmbH, und Dr. Klaus Dreßler, Bereichsleiter am Fraunhofer ITWM, die Auszeichnung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing entgegen. Der Innovationspreis Rheinland-Pfalz wird jährlich gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und den Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern vergeben.
In Automobilen, Nutzfahrzeugen und sonstigen technischen Anlagen werden viele Kabel und Schläuche verbaut. Simulationen helfen dabei, vorher genau zu bestimmen, an welchen Stellen diese deformierbaren Bauteile untergebracht werden können. Dafür nutzen viele Hersteller die vom Fraunhofer ITWM entwickelte und von fleXstructures vertriebene Software „IPS Cable Simulation“.
Der Simulation liegen physikalische Parameter zugrunde wie Biege-, Torsions- und Zugsteifigkeiten der Kabel und Schläuche. Um nun möglichst realitätsnah zu simulieren, brauchen die Forschenden verlässliche Messdaten. Diese ermittelt die hochautomatisierte Messmaschine „MeSOMICS“, kurz für „Measurement System for the Optically Monitored Identification of Cable Stiffness“.
„MeSOMICS“ braucht weniger als 30 Minuten pro Prüfung; dank der vollständigen Integration in die „IPS Cable Simulation“-Software wird der Datensatz in Echtzeit übertragen. Doch nicht nur die Prüfung wird schneller, auch die Qualität der erhobenen Daten verbessert sich durch die neue Messmethode. Genauere Daten bedeuten wiederum präzisere Simulationen und damit auch ein in seiner Qualität verbessertes Endprodukt.ps

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