TuS 04 KL-Dansenberg: Bericht zum Spitzenspiel gegen den HV Vallendar

Der sechsfache Torschütze Ben Kölsch trifft zum 17:13 | Foto: TuS 04 Dansenberg/gratis
  • Der sechsfache Torschütze Ben Kölsch trifft zum 17:13
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Dansenberg. Der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg musste sich im Spitzenspiel gegen einen über weite Strecken stark aufspielenden HV Vallendar mit 28:33 (14:18) geschlagen geben.

Im Spiel Zweiter gegen Dritter brauchten die Hausherren einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach dem 1:2 (3.) durch Dansenbergs stärksten Angreifer Ben Kölsch, der fünf seiner sechs Tore im ersten Spielabschnitt erzielte, drehten die Löwen vor über 250 Zuschauern mächtig auf und legten innerhalb von nur fünf Minuten auf 6:3 (10.). In dieser Phase machte es der TuS den Gastgebern auch viel zu einfach. Leichtfertige Ballverluste, schlecht vorbereitete Wurfversuche und mangelhaftes Rückzugsverhalten führten zu zahlreichen einfachen Gegentoren.

Grund genug für TuS-Coach Theo Megalooikonomou ein frühes Team-Timeout zu nehmen. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Beim 7:7 (15.) durch Marco Holstein war der Rückstand aufgeholt, allerdings wurde diese gute Phase jäh von einer unnötigen Zeitstrafe gegen Timo Holstein unterbrochen. Nach dem 9:8 (16.) übernahm der HVV wieder die Spielkontrolle und gab sie bis zum Seitenwechsel nicht mehr ab. Über 12:8 (20.) und 16:11 (25.) hieß es zur Pause verdientermaßen 18:14 für den HV Vallendar.

Auch nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Löwen dominant. Bis zum 22:16 (36.) ließen sie dem TuS kaum eine Chance, den Rückstand zu verkürzen, umso unerklärlicher und überraschender war es, dass es beim Team von HVV-Coach Veit Waldgenbach plötzlich einen Bruch im Angriffsspiel gab. Die technischen Fehler häuften sich und luden den TuS zu Tempogegenstößen ein. Da ließen sich Christopher Seitz und Timo Holstein nicht zwei Mal bitten und brachten ihre Farben mit je zwei Treffern wieder in Schlagdistanz (23:21, 44.).

Als Frederik Bohm nur wenig später zum 24:23 (45.) traf, schien das Spiel zu kippen. Doch nach und nach stabilisierte sich Vallendar und legte nach dem 25:24 (47.) durch Timo Holstein wieder vor (27:24, 50.). Dennoch blieb der TuS hartnäckig, musste aber nach dem 28:26 (52.) dem hohen Tempo mehr und mehr Tribut zollen, ließ die ein oder andere gute Torchance aus und musste abreißen lassen. Beim 31:27 (56.) war die Vorentscheidung gefallen. Endstand 33:28.

Obwohl die Mannschaft von TuS-Coach Theo Megalooikonomou gut vorbereitet ins Spiel ging, schien sie doch ein Stück weit beeindruckt von der Intensität und Dynamik, mit der der HVV insbesondere durch die Waldgenbach-Brüder Jan und Torben ins Tempospiel ging und so einfache Tore erzielte. Um gegen eine so körperlich starke Mannschaft wie die Vallendarer Löwen bestehen zu können, muss jeder bereit sein, an sein Limit zu gehen. Über weite Strecken agierte die Mannschaft zu passiv und im Positionsangriff zu harmlos von den halben Rückraumpositionen. Immer dann, wenn mutig und mit dem Tempo der Vorwärtsgang eingeschlagen wurde, zeigte sich die Qualität, die zweifelsohne in der immer noch jungen Mannschaft steckt. red

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Autor:

Monika Klein aus Kaiserslautern

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