Mentrup und Weichel appellieren an Fans des KSC und des 1. FCK
Oberbürgermeister wünschen sich von Südwestderby positives Ausrufezeichen im Sinne der Sportkultur

Spielszene aus dem Jahr 2015 | Foto: Archiv wow.pics.ka
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Fußballspiele zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern elektrisieren seit jeher die Region. So auch das Aufeinandertreffen am morgigen Samstag, 16. Februar, im Karlsruher Wildparkstadion.

Was dabei auf gar keinen Fall eintreten sollte, sind unsportliche Exzesse oder gar Ausschreitungen auf den Rängen oder außerhalb des Stadions. Die Oberbürgermeister von Karlsruhe und Kaiserslautern, Dr. Frank Mentrup und Dr. Klaus Weichel, appellieren gemeinsam an beide Lager, ihre Mannschaften aus vollem Herzen zu unterstützen, aber auf derbe Schmähungen, Provokationen und jegliche Form von Gewalt zu verzichten. „Lassen Sie uns alle gemeinsam ein friedliches Fußballfest feiern und – bei aller verständlichen Rivalität – unabhängig von Spielverlauf, Sieg oder Niederlage nie den Respekt voreinander verlieren“, untertreichen Mentrup und Weichel. Wertschätzung verdienten insbesondere auch Polizisten und Ordner, deren Aufgabe es ist, Wochenende um Wochenende für die Sicherheit in den und um die Stadien zu sorgen.

„Fairness auf und neben dem Platz darf keine Floskel bleiben“, unterstreichen die beiden Stadtoberhäupter: „Wir alle tragen unser Stück Verantwortung dafür, dass es noch viele Begegnungen zwischen dem FCK und dem KSC vor voll besetzten Rängen geben wird – mit Anhängern, die mitreißen, ohne Maß und Menschlichkeit aus den Augen zu verlieren." Emotionen gehörten ganz unbedingt zum Fußball, beflügeln die Mannschaften. Die brauchten ihre Fans und deren Unterstützung – besonders in einem so traditionsreichen Spiel wie dem Südwestderby. „Hass und Gewalt haben im Sport allerdings nichts zu suchen“, machen die Oberbürgermeister deutlich.

Am Samstag soll von der Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern bei alle Rivalität „ein positives Ausrufezeichen im Sinne des Sports und der Sportkultur in Baden und der Pfalz ausgehen", betonen Mentrup und Weichel. jv

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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