FCK holt Mergim Berisha am Deadline-Day als Ersatz für Ivan Prtajin
- Mergim Berisha mit FCK-Sportdirektor Marcel Klos bei der Vertragsunterschrift
- Foto: 1. FC Kaiserslautern
- hochgeladen von Ralf Vester
FCK. Offensivspieler Mergim Berisha wechselt von der TSG Hoffenheim zum 1. FC Kaiserslautern. Hintergrund ist der neuerliche verletzungsbedingte Ausfall von Goalgetter Ivan Prtajin bei den Pfälzern, wodurch kurzfristiger Bedarf im Angriff entstanden war. Der Transfer soll dem Vernehmen nach als fester Wechsel umgesetzt werden, ohne dass eine klassische Ablösesumme fließt. Stattdessen ist anscheinend eine höhere Weiterverkaufsbeteiligung für Hoffenheim vorgesehen. Zum Zeitpunkt der Berichte galt ein Medizincheck bereits als angesetzt.
FCK-Sportdirektor Marcel Klos ist froh darüber, dass sich die Roten Teufel noch kurzfristig verstärken konnten: „Auch unabhängig von der Verletzung von Ivan Prtajin, die natürlich sehr bitter ist, haben wir uns schon seit Längerem mit Mërgim beschäftigt. Er ist ein Stürmer, der in seiner bisherigen Laufbahn seine Qualitäten und seine Torgefahr unter Beweis gestellt hat. Zudem verfügt er über eine gute körperliche Präsenz sowie Flexibilität in seinem Positionsspiel und ist nicht nur ein gefährlicher Torjäger, sondern auch in der Lage, seine Mitspieler in der Offensive besser zu machen. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, bei uns wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden und glauben fest daran, dass er eine Verstärkung für uns sein kann.“
„Ich bin dem 1. FC Kaiserslautern sehr dankbar, dass sie mir die Chance geben, mich bei einem ambitionierten Verein in einem sehr attraktiven Umfeld zu beweisen. Als Fußballer weiß man um die Atmosphäre des Betzenbergs und welche Wucht das Stadion entwickeln kann, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft die Rückrunde erfolgreich gestalten und möchte vor allem auch das Vertrauen, dass die Verantwortlichen in mich haben, mit Leistung auf dem Platz zurückzahlen“, so Mërgim Berisha zu seinem Wechsel.
Berisha stand bis dato bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag, den er im Sommer 2023 unterschrieben hatte und der bis 2027 läuft. Der 1998 in Berchtesgaden geborene Mittelstürmer wurde im Nachwuchs von Red Bull Salzburg ausgebildet und sammelte früh Profierfahrung bei verschiedenen Leihstationen, unter anderem beim LASK, dem 1. FC Magdeburg und Rheindorf Altach. In Deutschland machte er vor allem während seiner Zeit beim FC Augsburg auf sich aufmerksam, wo er in der Bundesliga als torgefährlicher Angreifer überzeugte und sich zeitweise in den Fokus der Nationalmannschaft spielte.
In Hoffenheim konnte sich der 1,88 Meter große Rechtsfuß bislang jedoch nicht dauerhaft etablieren. Verletzungen, darunter ein Kreuzbandriss, sowie fehlende Einsatzzeiten warfen ihn zurück. Auch eine zwischenzeitliche Rückkehr nach Augsburg brachte ihm keine regelmäßige Spielpraxis. In der laufenden Saison kam Berisha nicht für die Hoffenheimer Profimannschaft zum Einsatz und wurde phasenweise der zweiten Mannschaft zugeordnet. Vor diesem Hintergrund gilt ein Wechsel als sportlich sinnvoller Neustart für beide Seiten. rav/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.