RPTU: Neun Absolventen erhalten Preis des Freundeskreises für Spitzenforschung
- Neun Absolventinnen und Absolventen der RPTU wurden für herausragende Masterarbeiten und Dissertationen ausgezeichnet
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Kaiserslautern. Von innovativer Krebsforschung bis zu nachhaltigen Baukonzepten: Neun Absolventinnen und Absolventen der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) sind für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet worden. Der Freundeskreis der Universität würdigte die besten Masterarbeiten und Dissertationen des Jahres mit Preisgeldern und Urkunden.
Freundeskreis der RPTU zeichnet neun Nachwuchswissenschaftler aus
Für vier Absolventinnen und fünf Absolventen der RPTU in Kaiserslautern war der Samstag, 18. Juni, ein besonderer Tag. Der Freundeskreis der Universität würdigte ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit einem Preis, den er jährlich an ausgewählten Wissenschaftsnachwuchs vergibt. Verbunden damit ist ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro für Dissertationen und 500 Euro für Masterarbeiten.
Da ein solches Ereignis einen Trommelwirbel verdient, brachte die fünfköpfige ruandische Trommelgruppe der RPTU zu Beginn der Veranstaltung in der Rotunde ein furioses Ständchen. „Die Gruppe steht für das internationale Gesicht der Uni“, sagte die Vorstandsvorsitzende des Förderkreises Marlies Kohnle-Gros und übergab nach der Begrüßung der Gäste das Wort an Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
- Die ruandische Trommelgruppe der RPTU sorgte bei der Feier in der Rotunde für einen musikalischen Auftakt
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Preisverleihung im Jubiläumsjahr von Kaiserslautern
„Kaiserslautern befindet sich 2026 in einer besonderen Situation. Wir feiern die Verleihung der Stadtrechte vor 750 Jahren. Das tun wir das ganze Jahr über mit einem abwechslungsreichen Programm, um die vielfältigen Facetten unserer Stadt aufzuzeigen“, so Kimmel. Sie freue sich sehr, dass sich der Freundeskreis daran beteilige. „Das ist ein wichtiger Beitrag, das Wirken der RPTU in die Stadt zu tragen und auf die Bedeutung von Forschung und Lehre für die Zukunft aufmerksam zu machen.“
Der Vizepräsident der Universität Prof. Dr. Werner R. Thiel, der die Veranstaltung moderierte, betonte, dass die Preisträgerinnen und Preisträger für das breite fachliche Spektrum der RPTU stehen, das Technik, Naturwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften umfasst.
Forschungsergebnisse erfahren internationale Beachtung
„Sie alle haben in ihren Masterarbeiten und Dissertationen hervorragende Leistungen gezeigt, wissenschaftliche Ansätze weiterentwickelt und neue Erkenntnisse gewonnen, die teilweise internationale Beachtung finden.“
In alphabetischer Reihenfolge durften die sieben frisch gebackenen Doktoren und Doktorinnen sowie die beiden Master-Absolvent*Innen ihren Preis samt Urkunde aus den Händen des Vizepräsidenten entgegennehmen. Immer in Begleitung ihrer Professorin oder ihres Professors, die sie während ihrer Masterarbeit beziehungsweise Dissertation betreuten und nun über die Forschungsinhalte berichteten. Dabei konnten die Gäste interessante Einblicke in verschiedene Fachdisziplinen und Forschungsergebnisse gewinnen.
Forschungserfolge von der Biologie bis zur Architektur
So sei es Dr. rer. nat. Jan-Eric Bökenkamp ihm Rahmen seiner Doktorarbeit im Fachbereich Biologie gelungen, modernste computergestützte Datenanalyse mit molekular-biologischer Krebsforschung zu verbinden und damit neue Möglichkeiten für die Krebsbehandlung zu schaffen. Erkenntnisse, die bereits in renommierten Fachzeitschriften publiziert wurden.
Den Aspekt der Nachhaltigkeit hat die Architekturstudentin Svenja Anne Christine Brehm in den Fokus ihrer Masterarbeit gerückt. Die gestellte Ausgabe war ein „Haus für die Jugend“ am Standort des Klinikums Karlsruhe zu konzipieren und dabei zwei marode Schwesternheime zu nutzen. Brehm entschied sich gegen einen Abriss der Gebäude und setzte stattdessen darauf, vorhandene Materialien für das Jugendhaus zu nutzen. Im Sinne klima- und ressourcenschonender Vorgehensweise und der notwendigen Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Mit ihrem Konzept setzte sie sich gegen 42 Mitbewerbende durch.
Freundeskreis fördert Studierende
1969 gegründet, setzt sich der Verein dafür ein, die Universität und die Studierenden auf vielfältige Weise zu unterstützen. Getreu seinem Motto „Wir fördern Erfolg“ stellt er finanzielle Mittel zur Verfügung, wo öffentliche nicht genügen – für Fachtagungen, kulturelle Veranstaltungen, Wettbewerbe, studentische Events und etliches mehr. Seit 2020 seien die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen mit über 50.000 Euro gefördert worden, so Marlies Kohnle-Gros. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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