Zuwendung der Bürgerhospitalstiftung Kaiserslautern über 13.200 Euro
Neue Pflegebetten fürs Graviusheim

Oberbürgermeister Klaus Weichel mit dem Vorsitzenden Hermann Beisiegel und der Heimleiterin Astrid Zengerle. Rechts der Geschäftsführer der Stiftung Bürgerhospital, Thomas Kuntz  Foto: ps
  • Oberbürgermeister Klaus Weichel mit dem Vorsitzenden Hermann Beisiegel und der Heimleiterin Astrid Zengerle. Rechts der Geschäftsführer der Stiftung Bürgerhospital, Thomas Kuntz Foto: ps
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Kaiserslautern. Die Stiftung Städtisches Bürgerhospital Kaiserslautern hat dem Altersheim Graviusheim e.V. (Friedrich-Karl-Straße) durch einen Zuschuss in Höhe von rund 13.200 Euro die Anschaffung zehn neuer Pflegebetten ermöglicht. Aus diesem Anlass kamen am vergangenen Mittwoch der 1. Vorsitzende des Vereins, Hermann Beisiegel, und die Heimleiterin Astrid Zengerle ins Rathaus, um sich bei Oberbürgermeister und Stiftungsvorstand Klaus Weichel zu bedanken.
Beisiegel und Zengerle lobten die Zuschüsse der Stiftung als „wunderbare Geschichte“ und einen „unkomplizierten, schnellen Weg“ der Hilfe. Schon mehrfach hat die Bürgerhospitalstiftung das Graviusheim in der Vergangenheit unterstützt, etwa bei der Sanierung der Aufzüge oder der Brandmeldeanlage.
„Stiftungszweck ist die Förderung von ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken für die Altenpflege, Altenhilfe und Jugendhilfe“, erklärt Oberbürgermeister Weichel. Neben verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen unterstütze die Stiftung ein breites Spektrum an Einrichtungen und Projekten in der Stadt, etwa den Kinderschutzbund oder die Freiwilligen Agentur, aber auch Einzelprojekte wie beispielsweise Seniorennachmittage auf der Kerwe oder eine studentische Nachhilfegruppe für Schüler. „Wir können wirklich froh sein, dass wir die Stiftung haben“, so das Stadtoberhaupt.
Die Bürgerhospitalstiftung geht auf Kaiser Barbarossa zurück, der im Jahre 1176 ein Hospital stiftete. Am 27. Juli 1360 wurde die Verwaltung des Spitals an die Stadt Kaiserslautern übergeben. Das Stiftungsvermögen setzt sich heute aus Grundvermögen (1077 Erbbaurechte), den Pachteinnahmen des Diakoniewerkes Zoar in Höhe von 140.000 Euro pro Jahr sowie Barvermögen zusammen. Die Höhe der Zuwendungen, die die Stiftung gewährt, betrug in der Vergangenheit stets rund 30 bis 35 Prozent der vom Antragsteller veranschlagten Summe. Gemäß einer 2018 beschlossenen neuen Quotenregelung beträgt die Höhe des Zuschusses bei einer Summe zwischen 10.000 und 50.000 Euro 60 Prozent, so auch im Falle der Pflegebetten fürs Graviusheim.
Gemäß Satzung sind Organe der Stiftung der Stiftungsvorstand – der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern – sowie der Hospitalausschuss. Letzterer besteht aus 16 Mitgliedern, die vom Stadtrat der Stadt Kaiserslautern für die Dauer seiner Legislaturperiode gewählt werden. Der Ausschuss tagt ungefähr dreimal pro Jahr, nächste Sitzung ist im April. ps

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen