Betzenberg-Pläne: Welche Entwürfe jetzt für das Stadionumfeld vorn liegen
- Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (rechts) mit den anwesenden Preisträgern. Links für das Preisgericht Prof. Markus Neppl, Lehrstuhlinhaber für Stadtquartiersplanung und Entwerfen am Karlsruher Institut für Technologie. Rechts neben ihm Fabrice Tesch von Hille Tesch, der die prämierten Beiträge kurz vorstellte. 3. von links: Elke Franzreb, Leiterin des Referats Stadtentwicklung.
- Foto: Stadt Kaiserslautern
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Kaiserslautern. Rund um das Fritz-Walter-Stadion steht die nächste große Weichenstellung an: Die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs für das etwa 14 Hektar große Gebiet liegen vor und sind ab sofort im Rathaus als Ausstellung zu sehen.
Am 10. September stellte die Stadt die Entwürfe erstmals öffentlich vor. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel eröffnete am Nachmittag im Rathaus die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge und zeichnete gemeinsam mit den Verantwortlichen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.
Ausstellung im Rathaus: 15 Entwürfe, sechs Auszeichnungen
Das Preisgericht tagte Mitte August und legte die Reihenfolge der Beiträge fest. Für das Gebiet gingen insgesamt 15 Entwürfe von Planungsbüros aus dem gesamten Bundesgebiet ein, insgesamt sechs Arbeiten zeichnete das Preisgericht aus.
„Mit der heutigen Eröffnung wird ein wichtiger Schritt in der Entwicklung dieses bedeutenden Stadtbausteins sichtbar“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
Eine Anerkennung erhielten Hähnig | Gemmeke Architekten und Stadtplaner Partnerschaft mbB aus Tübingen, dv deffner voitländer architekten und stadtplaner bda aus Leipzig mit mahl gebhard konzepte sowie metris studio für architektur, stadt und landschaft Bartels, Erl, Nichtern Part mbB aus Heidelberg. Der 3. Preis ging an yellow z – Abel Bormann Koch Architekten und Stadtplaner PartGmbB aus Berlin, der 2. Preis an studio grüngrau GmbH aus Dresden. Den 1. Preis erhielt DNR Daab Nordheim Reutler PartGmbB aus Leipzig.
„Die Entscheidung war angesichts der unterschiedlichen Qualitäten der Arbeiten keine leichte. Allen ausgezeichneten Büros gratuliere ich herzlich – mein Dank gilt ebenso allen weiteren teilnehmenden Teams“, erklärte die Oberbürgermeisterin.
Wie es weitergeht: Siegerentwurf wird zum Rahmenplan
Die Ausstellung zeigt die gesamte Bandbreite der eingereichten Arbeiten und bleibt bis einschließlich 24. September zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet.
„Stadtentwicklung betrifft uns alle. Gute städtebauliche Lösungen entstehen nicht auf Knopfdruck. Sie brauchen eine sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Ort, unterschiedliche Perspektiven und eine intensive fachliche Diskussion. Deshalb freue ich mich, dass sich die Öffentlichkeit nun selbst ein Bild von den unterschiedlichen Ansätzen machen kann“, so Kimmel.
Nach dem Ende des Wettbewerbs plant die Stadt den nächsten Schritt: In einem Verhandlungsverfahren soll der Siegerbeitrag weiterentwickelt werden, daraus soll ein städtebaulicher Rahmenplan entstehen. „Die Entwicklung des Gebiets endet nicht mit dem Wettbewerb. Jetzt beginnt die nächste Phase. Gemeinsam wollen wir die Zukunft dieses besonderen Standorts gestalten“, so das Stadtoberhaupt. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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