Bitterer Nachmittag für den FCK: Magdeburg stoppt Serie der Roten Teufel
- FCK-Torwart Julian Krahl konnte diesmal mit seinen Vorderleuten nicht zufrieden sein
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FCK. Nach vier ungeschlagenen Spielen hat der 1. FC Kaiserslautern den ersten Dämpfer der Saison kassiert. Eine Woche nach dem überzeugenden 3:0 gegen Darmstadt verloren die Roten Teufel beim 1. FC Magdeburg mit 0:3. Emmanuel Iyoha und Alexander Nollenberger trafen für die Gastgeber.
Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Alex Murphy, Simon Asta und Erencan Yardimci rückten für Mika Haas, Paul Joly und Mario Sauer ins Team.
Früher Doppelschlag schockt FCK
Magdeburg erwischte den deutlich besseren Start. Julian Krahl rettete in seinem 100. Zweitliga-Spiel zunächst gegen Mateusz Żukowski (7.), war beim Nachschuss von Iyoha zum 1:0 aber machtlos (12.). Nur vier Minuten später erhöhte Nollenberger mit einem Flachschuss auf 2:0. Fabian Kunze hätte nach einer Ecke schnell verkürzen können, scheiterte jedoch an Dominik Reimann (18.). Ein weiterer Magdeburger Treffer wurde nach VAR-Eingriff zurückgenommen (31.).
Lieberknecht reagierte zur Pause und brachte Mario Sauer und Mergim Berisha. Doch erneut schlug Magdeburg zu: Iyoha traf in der 53. Minute zum vorentscheidenden 3:0. Der FCK mühte sich zwar noch einmal redlich um Ergebniskosmetik, blieb aber erfolglos. Reimann parierte gegen Semih Sahin, Sauer traf das Außennetz. Die größte Lauterer Chance hatte Berisha, dessen Abschluss Nollenberger auf der Linie klärte (70.).
„Wenn du so in die Partie startest, dann hast du einen riesigen Rucksack auf“, bilanzierte Krahl anschließend. Kapitän Marlon Ritter sprach von einer „verdienten Niederlage“. Vor allem die drei Gegentreffer dürften den FCK ärgern: In den ersten vier Ligaspielen hatte Lautern insgesamt erst einmal den Ball aus dem eigenen Netz holen müssen.
Eintracht Braunschweig kommt auf den Betze
Bevor es in die erste Länderspielpause geht, haben die Roten Teufel Gelegenheit, direkt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Am kommenden Samstag, 18. September, 13 Uhr, kann das Team von Trainer Torsten auf dem Betze gegen Eintracht Braunschweig unter Beweis stellen, dass es sich gegen den FCM an einem gebrauchten Nachmittag nur um einen Ausrutscher gehandelt haben könnte. [rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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