Unterstützung für sozialmedizinische Nachsorge
5.000 Euro für „Lauter Kleine Kaiser“

Nura Follmann (Ärztliche Leitung), Jürgen Bohnert, (erster Vorsitzender des Vereins Lichtblick 2000), Matthias Moritz (Pflegerische Leitung), Eva-Maria Jung (Case Managerin), und Kurt Landry (Vertreter der Barbarossa Kinderfonds Stiftung) (von links)  Foto: PS
  • Nura Follmann (Ärztliche Leitung), Jürgen Bohnert, (erster Vorsitzender des Vereins Lichtblick 2000), Matthias Moritz (Pflegerische Leitung), Eva-Maria Jung (Case Managerin), und Kurt Landry (Vertreter der Barbarossa Kinderfonds Stiftung) (von links) Foto: PS
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Westpfalz-Klinikum. Weil sie von der Notwendigkeit und der Bedeutung des Projekts überzeugt sind, haben der Verein Lichtblick 2000 und die Barbarossa Kinderfonds Stiftung der Sozialmedizinischen Nachsorge „Lauter Kleine Kaiser“ am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern zusammen 5.000 Euro gespendet. „Hier wird eine tolle Arbeit geleistet, die Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei. Das gefällt mir unheimlich gut“, betonte Jürgen Bohnert, erster Vorsitzender des Vereins Lichtblick 2000. „Deshalb ist es schön, dass wir dieses Projekt unterstützen können“, so Kurt Landry, Vertreter der Barbarossa Kinderfonds Stiftung. Wenn ein Kind zu früh zur Welt kommt oder schwer erkrankt, bringt das für die Familie erhebliche seelische, körperliche, soziale und finanzielle Belastungen mit sich. Anfangs sorgt die Klinik für alles, aber spätestens mit der Entlassung muss die Familie große Herausforderungen bewältigen. „Damit der Übergang ins heimische Kinderzimmer und das Leben mit der Krankheit gelingt, hilft die Sozialmedizinische Nachsorge“, erklärt Case Managerin Eva-Maria Jung.

Das Team, das aus Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Sozialarbeitern und Psychologen besteht, beantwortet Fragen zu Therapiemaßnahmen und leitet Eltern bei der Pflege ihres Kindes an. Die Mitarbeiter helfen auch, notwendige Anträge auszufüllen und informieren über weitere Fördermöglichkeiten und Hilfsangebote. Darüber hinaus stehen sie den Eltern bei der Koordination von notwendigen Terminen zur Seite und begleiten sie bei Bedarf zu den Terminen. Und auch bei der Handhabung von Medikamenten und medizinischen Geräten bieten sie Unterstützung.
In der Regel dauert die Betreuung durch die Sozialmedizinische Nachsorge zwölf Wochen und wird dem persönlichen Bedarf der Familien angepasst. Beratungstermine können in den Räumen der Sozialmedizinischen Nachsorge, am Telefon oder bei den Familien zu Hause stattfinden.
Alle Nachsorgeangebote sind für die Familien unentgeltlich. Seit März 2018 besteht ein Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings reicht diese Vergütung nicht aus, um die Kosten zu decken. „Deshalb sind wir sehr dankbar für Spenden wie diese, denn wir sind auf soziales Engagement angewiesen“, freut sich Nura Follmann von der Ärztlichen Leitung.ps

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