Beigeordneter Färber: „Integrierte Gesamtschulen sind gefragt!“
1.025 Grundschüler wechseln in eine weiterführende Schule

Das Gymnasium am Rittersberg werden im kommenden Schuljahr 109 Schülerinnen und Schüler besuchen Foto: Walter
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Kaiserslautern. Die Vorbereitungen in den Schulen laufen auf Hochtouren. Es gilt, für das Schuljahr 2019/2020 die 1025 Schüleranmeldungen für eine weiterführende Schule zu koordinieren und die entsprechenden Klassen in den Schulen zu planen. Im Gesamtvergleich zum Vorjahr sind dies 52 Schülerinnen und Schüler weniger. Allerdings besuchen in diesem Schuljahr auch insgesamt 55 Jugendliche weniger die 4. Klassen im Stadtgebiet.
„Man kann also von konstant gebliebenen Aufnahmezahlen bei den Gesamtschulen sprechen, während die Anmeldungen bei den beiden Realschulen plus in Trägerschaft der Stadt insgesamt über denen des Vorjahres liegen“, bewertet der zuständige Schuldezernent Joachim Färber. Nach den Worten des Beigeordneten ist man bestrebt, allen Schulwünschen der Schülerinnen und Schüler nachzukommen. An der IGS Goetheschule haben sich 132 (141 im Vorjahr) Schülerinnen und Schüler angemeldet, 84 erhielten eine Aufnahmebestätigung. Für die IGS Bertha von Suttner liegen 179 Anmeldungen (165 im Vorjahr) vor, hier wurden 168 Schülerinnen und Schüler aufgenommen. Ebenfalls groß ist das Interesse an den Gymnasien. Für das anstehende Schuljahr haben sich bisher 636 Schülerinnen und Schüler für die Schulart Gymnasium inklusive Orientierungsstufe entschieden. Davon werden bisher 418 angehende Gymnasiasten auf die städtischen Schulen gehen (Vorjahr: 474), weitere 134 verteilen sich auf die Orientierungsstufe der Schule St.-Franziskus-Gymnasium und Realschule (Vorjahr: 157) und 84 beim Heinrich-Heine Gymnasium (Vorjahr: 80).
Aus Stadt und Landkreis Kaiserslautern sowie sonstigen Gemeinden im Landkreis wurden insgesamt 418 Anmeldungen an städtischen Gymnasien verzeichnet. Davon entfallen 242 (58 Prozent) auf die Stadt Kaiserslautern, 149 (35,6 Prozent) auf den Landkreis und 27 (6,4 Prozent) auf sonstige Gemeinden im Landkreis. Am Albert-Schweitzer-Gymnasium haben sich 86 Schülerinnen und Schüler (100 im Vorjahr) angemeldet. Auf das Burggymnasium entfielen 66 (105 im Vorjahr) Anmeldungen. Für das Hohenstaufen-Gymnasium haben sich 163 Schülerinnen und Schüler (142 im Vorjahr) entschieden. Das Gymnasium am Rittersberg wollen im kommenden Schuljahr 108 Schülerinnen und Schüler besuchen (Vorjahr 127). Die Stadt Kaiserslautern als Schulträgerin kann allen Schülerinnen und Schülern, welche sich für die Schulart Gymnasium angemeldet haben, die Aufnahme in einem Gymnasium in Kaiserslautern garantieren. Allerdings wird es unter den Gymnasien noch einige Umverteilungen geben. Danach werden beim ASG 93 Schülerinnen und Schüler und beim Burggymnasium 74 aufgenommen. Das HSG werden im kommenden Schuljahr 142 Schülerinnen und Schüler und das Rittersberggymnasium 109 besuchen.
Drei der weiterführende Schulen in Kaiserslautern sind Schwerpunktschulen, die sich mit besonderem Engagement für die Inklusion einsetzen: An der IGS Goetheschule werden neun Inklusionskinder aufgenommen, an der IGS Bertha-von-Suttner sind es bisher 14 sowie an der Lina-Pfaff-Realschule plus fünf Inklusionskinder.
In der Lina-Pfaff-Realschule plus haben sich bisher 52 (Vorjahr 24) Schülerinnen und Schüler angemeldet. Hier ist das Anmeldeverfahren aber noch nicht abgeschlossen. Gleiches gilt für die Kurpfalz-Realschule plus. Dort haben sich für das kommende Schuljahr bisher 74 (76 im Vorjahr) Schülerinnen und Schüler angemeldet und für die Paul-Gerhardt-Realschule plus liegen zurzeit elf (21 im Vorjahr) Anmeldungen vor.
„Die Nachfrage der Schülerinnen und Schüler in der Stadt Kaiserslautern zeigt erneut, wie attraktiv die Schulen und der Schulstandort sind. Ein Schulabschluss gleich welcher weiterführenden Schulart ist ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung weiterer Lebenschancen“, stellt Färber abschließend fest. ps

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