Krokodile starten in den Turniermonat
KSK zu Gast beim 39. Tacke-Pokal in Villingen-Schwenningen
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Die lange, wettkampffreie Zeit nach der am 4. Juli mit der Doppelmeisterschaft abgeschlossenen Saison 2024/2025 hat für die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs ein Ende. Nach der Vorbereitungsphase warten nun zunächst vier Freundschaftsturniere auf die Krokodile, ehe frühestens im Dezember die neue Spielzeit beginnt. Los geht es am Wochenende im Schwarzwald, wo bei der WBG Villingen-Schwenningen zum 39. Mal der Tacke-Pokal ausgetragen wird.
Waren es in den letzten Jahren meist nur zwei oder maximal drei Vorbereitungsturniere, so reisen die Lauterer diesmal gleich zu vier Events. Zählt man das für Januar geplante, eigene Mixed-Turnier im Schulzentrum Süd noch dazu, sind es sogar fünf Auftritte, bei denen sich der amtierende Meister der Regionalliga Südwest präsentieren kann. Zwischen den „traditionellen“ Besuchen beim Stolberger SV (25./26. Oktober) und beim SV Friedrichsthal (22./23. November) kommt das Turnier des Aachener SV (8./9. November) hinzu, das zwar schon zum 45. Mal ausgetragen wird, bei dem der KSK allerdings bislang noch nie zu Gast war.
Den Auftakt macht der ebenfalls als „Klassiker“ anzusehende Tacke-Pokal in Villingen-Schwenningen, bei dem die Lauterer von 2005 bis 2013 regelmäßig mitgemischt haben und nun wieder seit 2023 am Start sind. Der große Wurf ist ihnen dabei noch nie gelungen, dreimal konnte man beim stets stark besetzten Turnier allerdings immerhin ins Finale einziehen: Nach 2007 und 2011, als man jeweils dem 1. FC Nürnberg den Vortritt lassen musste, war dies zuletzt im Vorjahr der Fall, wo sich der SC Kreuzlingen als eine Nummer zu groß für die Krokodile erwies.
Wie immer wird die Auslosung der beiden Vierergruppen erst am Freitagabend vorgenommen, sodass bislang lediglich die Teilnehmerliste bekannt ist: Neben dem PSV Stuttgart (im Vorjahr Dritter), dem SSV Freiburg (4.), der WBG Villingen-Schwenningen (6.), der SSG Heilbronn (7.) und Luca Locatelli Genova (8.), sind mit der Schweizer Vertretung aus Winterthur und dem zweiten italienischen Team Canottieri Milano zwei Mannschaften am Start, die zwar beide 2024 nicht dabei waren, aber ebenfalls zum „Inventar“ des Tacke-Pokals gehören. Da voraussichtlich wieder ohne Halbfinals gespielt wird, entscheidet der Rang nach der Vorrunde direkt, in welches Platzierungsspiel man einzieht. Da die Krokodile alles andere als optimal besetzt in den Schwarzwald reisen, sind sie trotz der Abwesenheit des Vorjahressiegers nicht in der Favoritenrolle. Das erklärte Ziel ist aber zumindest ein Platz in der oberen Hälfte des Klassements. (sts)
Autor:Stefan Stranz aus Kaiserslautern |
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