Die Meisterschaft ist vorzeitig eingetütet
KSK II liegt nach 16:10 gegen Saarbrücken uneinholbar vorn
- Meister der Regionalliga Südwest - Gruppe B 2025/2026: Kaiserslauterer SK II
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Die zweite Wasserball-Mannschaft des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs hat ihren Titel in der Gruppe B der Regionalliga Südwest bereits früh erfolgreich verteidigt. Dank des 16:10 (5:2/1:2/4:2/6:4) Sieges gegen den SV 08 Saarbrücken können die kleinen Krokodile schon nach vier von sechs Spieltagen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden und haben somit die zweite Meisterschaft in Folge eingefahren.
Die Vorzeichen für eine vorzeitige Titelverteidigung standen von Beginn an nicht schlecht: Zwar konnte der KSK2 erstmals in dieser Saison nicht in kompletter Besetzung antreten, allerdings war der SV Saarbrücken ebenfalls nur zu elft angereist, sodass die Favoritenrolle klar auf Seiten der Lauterer lag. Und dieser wurden die Krokodile nach kurzen Anlaufproblemen auch zunächst gerecht: Nachdem man in den ersten Minuten etwas fahrlässig mit den eigenen Chancen umging, was die Gäste ihrerseits zur 1:0 Führung nutzten, kamen die Hausherren Mitte des Auftaktviertels endlich in Schwung und erzielten fünf Treffer nacheinander. Dass man kurz vor dem Pausenpfiff das zweite Gegentor hinnehmen musste, fiel da zuerst nicht ins Gewicht.
Im zweiten Abschnitt sollte es jedoch fast Folgen haben, denn wie schon im Hinspiel agierte der KSK angesichts des Vorsprungs viel zu unkonzentriert und ließ die Saarländer zurückkommen. Beim Stand von 5:4 drohte die Partie kurzzeitig zu kippen, ehe den Krokodilen in einem - zumindest im Vorwärtsgang - miserablen Viertel doch noch das 6:4 gelang.
Ein „Hallo-Wach“ von Trainer Karsten Schöniger war in der Halbzeit also durchaus angebracht und kam scheinbar in den Köpfen des Teams auch an, denn nach dem Seitenwechsel spielte man dann wieder ganz nach dem Gusto des Coaches. In der Abwehr ließ man fast nichts anbrennen und vorne hatte man den Torinstinkt zumindest halbwegs wieder gefunden, auch wenn noch nicht alles hundertprozentig funktionierte. Das 10:6 vor der letzten Pause war aber schon wieder etwas beruhigender und spätestens, als nach drei Minuten im Schlussabschnitt ein sechs-Tore-Vorsprung herausgespielt war (13:7), konnte man die Sache gelassener angehen. Und das tat man dann auch – gestattete dem Gegner noch drei Tore und traf ebenfalls dreimal bis zum Endstand von 16:10. Besonders erfolgreich war dabei Leon Birich mit sechs Toren gefolgt von seinem Bruder Niklas und Mattis Starck (je 3) – erwähnenswert auch das erste Tor vom 14jährigen Youngster Adrian Zismann für den KSK2.
Der Rest war Jubel, denn durch den vierten Erfolg im vierten Spiel bauten die Lauterer ihren Vorsprung auf die Masters des SV Friedrichsthal auf neun Punkte aus. In ihren noch drei ausstehenden Partien könnten die Oldies zwar noch gleichziehen, hätten aber im direkten Vergleich mit den Krokodilen dann zwei von drei Partien verloren. Somit geht die Meisterschaft in der Gruppe B der Regionalliga Südwest also auch in der Saison 2025/2026 wieder an die zweite Mannschaft des KSK, die dadurch erneut Vereinsgeschichte schreibt: Es ist das erste Mal, dass ein Lauterer Team seinen Titel im Ligaspielbetrieb verteidigen konnte. (sts)
So spielten sie: Frank Dick (im Tor), Marius Schuler (2 Treffer), Niklas Birich (3), Adrian Zismann (1), Kyrylo Dmytriiev, Lukas Allmann (1), Stefan Stranz, Johannes Bröhl, Leon Birich (6), Mattis Starck (3), Johann Lehmann
Autor:Stefan Stranz aus Kaiserslautern |
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