Kleine Krokodile bauen Vorsprung aus
13:10 Erfolg des KSK2 gegen Friedrichsthaler Masters
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Die zweite Wasserballmannschaft des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs hat ihre Tabellenführung in der Gruppe B der Regionalliga Südwest dank eines 13:10 (2:2/4:3/4:2/3:3) Erfolgs gegen die Masters des SV Friedrichsthal ausgebaut. Nach fulminantem Start war es allerdings erneut eine Menge Arbeit für die Krokodile um den dritten Sieg im dritten Spiel unter Dach und Fach zu bringen.
Gerade einmal 91 Sekunden waren gespielt, da führten die Gastgeber nach zwei blitzsauber vorgetragenen Angriffen schon mit 2:0 und es sah danach aus, als wolle man den Gegner förmlich überrennen. Doch ähnlich schnell wie eine gewisse Euphorie entstanden war, flachte diese auch wieder ab, denn leider machten die Krokodile nicht annähernd so gut weiter. Die Folge waren unkonzentrierte Abschlüsse im Angriff und Leichtsinnsfehler in der Abwehr. Letztere führten Mitte des Viertels unter anderem zu einem Strafwurf und einer Hinausstellung gegen den KSK, welche die Friedrichsthaler zum Ausgleich nutzen. Nachdem die Partie im weiteren Verlauf fast nur noch dahinplätscherte, ging es mit dem 2:2 auch in die erste Pause.
Die ersten Minuten des zweiten Abschnitts brachten nichts Neues: Die Lauterer waren zwar spielbestimmend, aber zu wenig zwingend – die Saarländer spielten ordentlich mit, strahlten aber nur selten echte Gefahr aus. Nichts desto trotz waren es die Gäste, die den nächsten Treffer erzielten und mit 3:2 in Führung gingen. Immerhin war dies eine Art Weckruf für die Krokodile, die nun wieder etwas konsequenter vor dem gegnerischen Gehäuse agierten und drei Tore in Folge erzielen konnten. Bis zum Halbzeitstand von 6:5 für den KSK verlief die Partie aber weiter auf Messers Schneide.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst spannend, da Friedrichsthal erneut ausgleichen konnte, ehe sich das Blatt dann doch zugunsten der Lauterer wendete. In der aufgrund der wenigen Tore recht schwimmintensiven Partie nutzen die Gastgeber die sich ihnen nun öfter bietenden Konterchancen aus und gingen mit einem 10:7 Vorsprung ins letzte Viertel.
Die Saarländer gaben sich zwar nicht auf und spielten weiterhin ordentlich mit, näher als auf zwei Treffer Unterschied kamen sie jedoch nicht mehr heran. Dass die Krokodile ihre Führung andererseits nicht noch weiter ausbauen konnten, lag vor allem an ihrer schlampigen Darbietung im Angriff. Wieder einmal wurden so gut wie keine eingeübten Spielzüge gezeigt, und man war bei den Toren weitestgehend auf Einzelaktionen angewiesen. Herausragend zeigte sich dabei an diesem Abend Mattis Starck der mit sieben Treffern mehr als die Hälfte der Erfolgserlebnisse seines Teams für sich verbuchen konnte. Am Ende hatte der KSK einen recht glanzlosen 13:10 Sieg eingefahren, bei dem allenfalls noch die einhundertprozentige Überzahlquote (4 von 4 Hinausstellungen des Gegners genutzt) erwähnenswert bleibt.
Mit neun Zählern haben die Krokodile ihren Vorsprung in der Tabelle auf Friedrichsthal (3) und Saarbrücken (0) ausgebaut und sich dadurch einen ersten Matchball erspielt: Sollte man am 26. März die nächste Partie gegen den SV 08 Saarbrücken ebenfalls gewinnen, hätte man den Titel in der Gruppe B der Regionalliga Südwest vorzeitig verteidigt. (sts)
So spielten sie: Frank Dick (im Tor), Lea Korn, Marius Schuler (1 Treffer), Johannes Diehl, Niklas Birich, Adrian Zismann, Kyrylo Dmytriiev, Lukas Allmann (1), Stefan Stranz (1), Johannes Bröhl (1), Leon Birich (2), Mattis Starck (7), Johann Lehmann
Autor:Stefan Stranz aus Kaiserslautern |
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