Rotlichtverstoß eskaliert: 36-Jähriger beleidigt Polizei nach Intervention
- Am Samstagabend stoppte eine Polizeistreife an der Ecke Marktstraße/Spittelstraße zwei Männer, weil sie das Rotlicht einer Fußgängerampel ignoriert hatten und einfach über die Straße gelaufen waren
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Kaiserslautern. Am Samstag, 19. September, am Abend stoppte eine Polizeistreife an der Ecke Marktstraße/Spittelstraße zwei Männer, weil sie das Rotlicht einer Fußgängerampel ignoriert hatten und einfach über die Straße gelaufen waren. Das berichtet die Polizeidirektion Kaiserslautern.
Als die Beamten die beiden kontrollierten und auf ihr Verhalten ansprachen, reagierte der jüngere Mann sofort verbal aggressiv. Der alkoholisierte 36-Jährige weigerte sich, seinen Personalausweis vorzuzeigen. Auch einen Atemalkoholtest lehnte er ab. Die Polizei durchsuchte ihn deshalb nach Ausweisdokumenten. Über seinen Führerschein konnten die Einsatzkräfte seine Personalien klären.
Als die Beamten den 36-Jährigen und seinen Begleiter mit dem Vorwurf des Rotlichtverstoßes konfrontierten, wurde der Mann ausfallend. Er beschimpfte und beleidigte die Polizisten. Damit handelte er sich eine Strafanzeige ein. Weil seine aggressive Stimmung weiter zunahm, erhielt er einen Platzverweis für den Kernstadtbereich bis zum nächsten Morgen.
Zunächst kam er der Aufforderung zögerlich nach. Gut eine Stunde später beobachteten ihn Einsatzkräfte jedoch erneut in der Spittelstraße. Die Polizei erklärte ihm, dass er damit gegen eine polizeiliche Anordnung verstoßen habe und auch dafür mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müsse. Ein Freund sorgte schließlich dafür, dass der 36-Jährige in ein Taxi stieg und nach Hause fuhr.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |