Betrugsverdacht auf A6: Autobahnpolizei stoppt Paar mit reichlich Karten und Waren
- Ein Mercedes mit ausländischen Kennzeichen ist auf der A6 kontrolliert worden. Die Polizei stellte mehrere EC-Karten, mutmaßlich damit bezahlte Waren sicher und ermittelt nun wegen Betrugs gegen ein Paar.
- Foto: Kim Rileit
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Kaiserslautern. Am Mittwoch, 15. Juli, ist einer Streife der Autobahnpolizei gegen 20.30 Uhr auf der A6 ein Mercedes mit ausländischen Kennzeichen aufgefallen. Bei der Kontrolle des Wagens geriet ein 26-jähriger Fahrer gemeinsam mit seiner 21 Jahre alten Begleiterin in den Verdacht, gewerbsmäßig zu betrügen.
Wie die Polizeidirektion Kaiserslautern berichtet, fanden die Einsatzkräfte im Innenraum mehrere EC-Karten mit unterschiedlichen Namen. Dazu kam ein Sammelsurium verschiedener Gebrauchsartikel, die offenbar mit diesen Karten bezahlt worden waren. Weil der Verdacht bestand, dass die Gegenstände mit mutmaßlich ergaunerten Zahlungskarten gekauft wurden, stellte die Polizei alle Sachen für die weiteren Ermittlungen sicher.
Bei dem Fahrer beobachteten die Polizisten zudem Anzeichen für möglichen Drogeneinfluss. Außerdem stellte sich heraus, dass der 26-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt und von Justizbehörden zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde. Beide mussten mit zur Dienststelle und verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. Am nächsten Morgen kamen sie nach der Einbehaltung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |