Kulturpreis Kaiserslautern für Jörg Heieck: Ausstellung in der Fruchthalle
- Landschaften, geologische Strukturen und abstrakte Bildwelten: Jörg Heiecks fotografische Arbeiten sind in der Fruchthalle Kaiserslautern zu sehen
- Foto: Heieck/gratis
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Kaiserslautern. Der Fotograf Dr. Jörg Heieck erhält den Kulturpreis Kaiserslautern. Am Samstag, 31. Oktober, wird die Auszeichnung in der Fruchthalle verliehen. Gleichzeitig eröffnet dort seine Ausstellung „ANTI-ENTROPIE“, die sich mit dem Wechselspiel von Ordnung und Unordnung, Struktur und Zerfall beschäftigt.
Kulturpreis für Jörg Heieck in Kaiserslautern
Nach gemeinsamer Entscheidung des Kulturausschusses der Stadt Kaiserslautern und der Sparkassenstiftung Kunst und Kultur verleiht Bürgermeister und Kulturdezernent Manfred Schulz den Kulturpreis Kaiserslautern an Dr. Jörg Heieck. Die Feier beginnt am Samstag, 31. Oktober, um 18 Uhr in der Fruchthalle.
Seit langer Zeit bewegt sich Jörg Heiecks fotografische Arbeit im Spannungsfeld von Ordnung und Unordnung (Entropie), Struktur und Zerfall. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Formen in der Natur und in der Wahrnehmung entwickeln, verändern und auflösen – und wie aus diesen Prozessen neue Ordnungen entstehen können.
„ANTI-ENTROPIE“: Fotografie zwischen Wirklichkeit und Abstraktion
Die Ausstellung „ANTI-ENTROPIE“ versammelt fotografische Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen. Landschaften, geologische Strukturen, Chemigramme und architektonische Räume bilden den Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung, in der das unmittelbar Erkennbare zunehmend in abstrakte Bildstrukturen übergeht.
Dabei bildet die Fotografie nicht einfach die Realität vor der Kamera ab. Durch Wahrnehmung, Auswahl und den fotografischen Prozess entsteht eine eigenständige Bildwirklichkeit. Das Konkrete verliert seine Eindeutigkeit, bleibt jedoch in Ansätzen erkennbar. So entstehen neue Räume für Assoziationen und persönliche Deutungen.
Licht, Material und Zufall als Gestaltungskräfte
Licht, Material, Zeit und chemische Prozesse ebenso wie Zufall und Intuition sind wesentliche Bestandteile dieser Transformation. Heiecks Arbeiten begreifen das fotografische Verfahren als ein offenes System, in dem Ordnung und Unordnung, Kontrolle und Unvorhersehbarkeit miteinander in Beziehung treten.
So entstehen Bildwelten zwischen Wirklichkeit und Abstraktion, zwischen Stabilität und Auflösung. Sie machen sichtbar, was sich verändert, was sich entzieht und was inmitten der Unordnung als neue Form hervortritt.
Ausstellung in der Fruchthalle bis 15. November
In der Fruchthalle Kaiserslautern wird die Ausstellung bis zum 15. November zu sehen sein, außerdem wird „ANTI-ENTROPIE“ auch in Neustadt, Bamberg und Landau gezeigt werden und im nächsten Jahr erscheint zudem ein Buch, das vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird. red
Info: Kulturpreis und Ausstellung „ANTI-ENTROPIE“
Eröffnung und Preisverleihung: Samstag, 31. Oktober, um 18 Uhr
Ort: Fruchthalle Kaiserslautern
Ausstellungsdauer: bis 15. November
Ausstellung: „ANTI-ENTROPIE“ – fotografische Arbeiten von Dr. Jörg Heieck
FAQ
Wer erhält den Kulturpreis Kaiserslautern?
Der Fotograf Dr. Jörg Heieck wird mit dem Kulturpreis Kaiserslautern ausgezeichnet. Die Entscheidung trafen der Kulturausschuss der Stadt und die Sparkassenstiftung Kunst und Kultur gemeinsam.
Was zeigt die Ausstellung „ANTI-ENTROPIE“?
Die Ausstellung vereint fotografische Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen. Sie thematisiert unter anderem Ordnung und Unordnung, Struktur und Zerfall sowie den Übergang von konkreten Motiven zu abstrakten Bildwelten.
Wie lange ist „ANTI-ENTROPIE“ in Kaiserslautern zu sehen?
Die Ausstellung in der Fruchthalle Kaiserslautern läuft bis zum 15. November.
Was ist der Kulturpreis Kaiserslautern?
Der Kulturpreis Kaiserslautern würdigt herausragende kulturelle Leistungen und besonderes Engagement für das Kulturleben der Stadt. Ausgezeichnet werden können Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen aus Bereichen wie Bildende Kunst, Theater, Tanz, Literatur und Musik. Der jährlich vergebene Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird gemeinsam von der Stadt Kaiserslautern und der Kunst- und Kulturstiftung der Sparkasse finanziert.