Rote Teufel beißen sich durch: FCK trotzt Heidenheim verdient einen Punkt ab
- Die gut 1500 mitgereisten FCK-Fans feierten ihr Team nach Spielende
- Foto: Frieder Mathis/gratis
- hochgeladen von Ralf Vester
FCK. Der 1. FC Kaiserslautern hat auch dem dritten Bundesliga-Absteiger in der noch jungen Saison erfolgreich die Stirn geboten und beim heimstarken 1. FC Heidenheim mit dem 0:0 einen mehr als verdienten Punkt mit zurück in die Pfalz genommen. Ein fußballerischer Leckerbissen war es freilich nicht. Beide Aufstiegsaspiranten lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, bei dem Zweikämpfe und taktische Disziplin deutlich häufiger zu sehen waren als spielerische Glanzlichter.
Dabei erwischten die Roten Teufel den besseren Start. Der spielfreudige Rückkehrer Naatan Skyttä sorgte früh für Schwung, ehe Semih Sahin nach neun Minuten die Führung auf dem Fuß hatte. Sein abgefälschter Schuss krachte an die Latte. Nach einer starken Anfangsviertelstunde der Lieberknecht-Elf kamen die Hausherren zwar etwas besser ins Spiel, ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. FCK-Keeper Julian Krahl musste nur gegen Jan Schöppner eingreifen (24.), während Marlon Ritter kurz vor der Pause mit einem Freistoß an Thomas Dähne scheiterte (45.+2).
- Semih Sahin hatte die größte Chance des FCK auf dem Fuß
- Foto: Ralf Vester
- hochgeladen von Ralf Vester
FCK in Schlussphase am Drücker
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Heidenheim zunächst den Druck, aber wirklich hochkarätige Torchancen ergaben sich auch daraus nicht. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken. Gegen Spielende waren die Gäste noch einmal am Drücker. Dähne verhinderte mit einer starken Parade gegen Alex Murphy (78.) den durchaus möglichen Auswärtssieg. In der Nachspielzeit vergab Erencan Yardimci die letzte Gelegenheit für die Pfälzer.
FCK-Trainer Torsten Lieberknecht war mit der Punkteteilung bei einem Spitzenteam ebenso zufrieden, wie mit der Tatsache, dass sein Team bereits zum fünften Mal ohne Gegentor blieb. Sein Gegenüber Frank Schmidt pflichtete ihm bei und sprach von einem "klassischen Null-zu-Null-Spiel". Die Defensive bleibt das Prunkstück der Lautrer, offensiv ist nach wie vor reichlich Luft nach oben. Sorgen bereiten lediglich die beiden angeschlagen ausgewechselten Abwehrkanten Maxwell Gyamfi und Jacob Rasmussen.
Bochum kommt auf den Betze
Vielleicht platzt der Torknoten ja beim nächsten Heimspiel am Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, wenn der VfL Bochum auf dem Betze gastiert. Der wiedergenesene Torjäger Ivan Prtajin, der diesmal noch außen vor blieb, scharrt schon mit den Hufen und brennt auf einen Einsatz – ob von Beginn an oder als Joker von der Bank. [rav]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.