Deutschland stoppt Corona-Impfungen mit Astra Zeneca
Thrombosen der Hirnvenen als mögliche Nebenwirkungen

Corona. Wie am Montagnachmittag aus dem Bundesgesundheitsministerium bekannt wurde, setzt nun auch Deutschland die Corona-Impfungen mit dem  AstraZeneca-Impfstoff aus. Nach zunehmenden Berichten über Thrombosen nach der Impfung soll die Verwendung von AstraZeneca nun auch in Deutschland pausieren. Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.
Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußerte sich auf Twitter zu der Aussetzung der Impfungen: "Wir setzen aus, um zu überprüfen. Das Ergebnis der Überprüfung ist offen und deswegen setzen wir jetzt darauf, dass die EMA idealerweise noch im Laufe dieser Woche auch zu ihrer Entscheidung & Empfehlung kommt.“ Die Entscheidung betreffe, so Spahn weiter, Erst- und Zweitimpfungen. Es handle sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Der Corona-Experte der SPD, Karl Lauterbach, hingegen kritisiert den Schritt auf Twitter: "Auf der Grundlage der vorliegenden Daten halte ich das für einen Fehler. Die Prüfung ohne Aussetzung der Impfung wäre wegen der Seltenheit der Komplikation besser gewesen. In der jetzt Fahrt aufnehmenden 3. Welle wären die Erstimpfungen mit dem AstraZeneca Impfstoff Lebensretter", schreibt der SPD-Politiker.

Autor:

Heike Schwitalla aus Germersheim

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