NABU und Landrat diskutieren Hochwasserreserveraum Hördt: Bevölkerungsschutz trotz Klage im Fokus
- Hördter Rheinauen - Hochwasserschutz und Naherholung sollen hier zusammen funktionieren
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Hördt. Der Landkreis Germersheim plant schon seit längerer Zeit einen Hochwasserreserveraum in den Rheinauen, um die Bevölkerung in der Region bei Extremhochwasser besser schützen zu können. Landrat Martin Brandl tauschte sich dafür mit Vertretern des NABU Rheinland-Pfalz, darunter Landesvorsitzende Cosima Lindemann und Monika Bub, über die Umsetzung aus. Ziel ist es, Hochwasserschutz und Naturschutz optimal zu verbinden.
„Mir ist wichtig, dass wir beim Hochwasserschutz transparent vorgehen und fachliche Hinweise von Verbänden wie dem NABU ernst nehmen. Der sachliche Austausch hilft uns, das Projekt zu entwickeln, das sowohl die Sicherheit der Bevölkerung als auch die Natur in den Rheinauen im Blick behält. Für mich ist aber klar: Der Hochwasserschutz des Landkreises hat absolute Priorität. Es darf aufgrund der NABU-Klage, in der Anpassungen gefordert werden, nicht zu Verzögerungen bei den Hochwasserschutzmaßnahmen kommen“, sagt Brandl.
Hochwasserschutz hat weiter Vorrang
Der Reserveraum soll zusätzliche Rückhalteräume schaffen und damit die Anwohner entlang des Rheins bei extremen Hochwasserereignissen besser schützen. Der Landkreis betont, dass Sicherheit für die Bevölkerung höchste Priorität hat, auch wenn ökologische Anpassungen berücksichtigt werden.
Naturschutz und Freizeitnutzung einbeziehen
Das Projekt soll nicht nur Hochwasser zurückhalten, sondern selbstverständlich auch die Rheinauen ökologisch erhalten. Gleichzeitig ist geplant, Wege für Radfahrer und Fußgänger offen zu halten, sodass die Bevölkerung weiterhin die Flächen nutzen kann, ohne die Schutzmaßnahmen zu gefährden.
- Blick in die Hördter Rheinauen - sie sollen zukünftig auch für den Hochwasserschutz genutzt werden
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Dialog sichert Transparenz und lokale Beteiligung
Das Gespräch zwischen Landrat Brandl und dem NABU soll Bereitschaft zur Diskussion signalisieren. Wenn Planungen offen kommuniziert, ökologische Belange systematisch geprüft werden, können mögliche Konflikte zeitig geklärt werden. So soll der Hochwasserschutz zügig umgesetzt werden, ohne dass Natur und Freizeitnutzung in den Rheinauen unnötig eingeschränkt werden.
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Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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