Kunstpreis der TRK startet: Fokus auf Arbeit im Jahr 2050 - und KI
- Künstler arbeitet an futuristischer Skulptur (Symbolfoto - erstellt mit KI)
- Foto: Heike Schwitalla
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Für Künstlerinnen und Künstler aus der Region läuft aktuell die Bewerbungsfrist für einen hoch dotierten Kunstpreis. Die TechnologieRegion Karlsruhe vergibt bis zu 25.000 Euro Preisgeld für Arbeiten zur Zukunft der Arbeitswelt – Einsendeschluss ist der 24. April 2026.
Bewerbung läuft: Kunstpreis richtet sich gezielt an Kreative aus der Region
Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), der auch der Landkreis Germersheim angehört, schreibt zum dritten Mal den Kunstpreis „Peter Weibel“ aus. Gesucht werden Konzeptideen zum Thema „Utopia: Arbeit(en) im Jahr 2050“. Teilnehmen können Kunstschaffende mit engem Bezug zur Region – etwa durch Wohnort, Ausbildung oder Herkunft. Neben Germersheim gehören unter anderem Karlsruhe, Landau, Bruchsal und Rastatt zur TRK.
Fokus auf Zukunft der Arbeit: KI und Wandel im Mittelpunkt
Im Zentrum des Wettbewerbs steht die Frage, wie sich Arbeit in den kommenden Jahrzehnten verändert. Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz gelten als zentrale Treiber dieses Wandels.
Der Wettbewerb fordert dazu auf, Chancen und Konflikte dieser Entwicklung künstlerisch sichtbar zu machen. Damit greift die Ausschreibung ein Thema auf, das zunehmend auch Wirtschaft und Verwaltung in der Region beschäftigt.
Landrat ruft zur Teilnahme auf
Martin Brandl wirbt gezielt um Teilnehmer aus dem Landkreis: „Der Kunstpreis ist eine hervorragende Gelegenheit, sich künstlerisch mit den großen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Kunst kann Denkräume eröffnen, Impulse geben und Zukunft greifbar machen. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Künstlerinnen und Künstler aus unserem Landkreis ihre Ideen zu diesem spannenden Thema, das uns auch in der Kreisverwaltung umtreibt, einreichen würden.“
Auswahl in zwei Stufen – Ausstellung und Preisverleihung geplant
Das Verfahren läuft in zwei Phasen: Zunächst wählt eine Jury aus eingereichten Konzepten mehrere Projekte aus. Diese werden anschließend realisiert und öffentlich ausgestellt.
Die Preisverleihung ist für den Sommer 2027 in Baden-Baden geplant. Die drei besten Arbeiten werden mit 12.000, 8.000 und 5.000 Euro ausgezeichnet.
Mit insgesamt 25.000 Euro Preisgeld zählt der Wettbewerb zu den bedeutenderen regionalen Kunstpreisen. Gleichzeitig stärkt er die Vernetzung von Kunst, Technologie und Gesellschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe. Gerade für Künstler aus kleineren Städten wie Germersheim oder Landau bietet sich damit eine seltene Plattform mit überregionaler Sichtbarkeit.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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