Katastrophenschutz Germersheim trainiert Waldbrand-Einsatz im steilen Wellbachtal
- Der Katastrophenschutz-Zug des Landkreises Germersheim gliedert sich in die Module Führung, Brandbekämpfung, Wasserförderung und Wassertransport. Im Modul Brandbekämpfung wirken die Feuerwehren Bellheim, Jockgrim, Lustadt, Ottersheim, Rheinzabern, Scheibenhardt und Steinweiler zusammen. Die Kreisverwaltung Germersheim dankte am Ende der Feuerwehr Annweiler-Gräfenhausen für die Organisation und Durchführung der Übung sowie dem zuständigen Förster Harald Düx für die Bereitstellung des Übungsgeländes.
- Foto: Presseteam Katschutz-Zug/frei
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Wellbachtal. Steiles Gelände, hohe Temperaturen, schwere Ausrüstung. Rund 30 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Germersheim haben im Wellbachtal in der Verbandsgemeinde Annweiler den Ernstfall geprobt. Im Mittelpunkt stand die Bekämpfung von Waldbränden an Hängen und Felsen.
Das Modul Brandbekämpfung des Katastrophenschutz-Zuges trainierte dabei bewusst im Pfälzerwald. Wie die Kreisverwaltung Germersheim mitteilt, gibt es im Landkreis selbst überwiegend flaches Gelände. Für realistische Bedingungen ging es deshalb ins benachbarte Wellbachtal.
Zwei Einsatzlagen nahe B48 und an der Fischerhütte
Gastgeber war die Feuerwehr Annweiler-Gräfenhausen. Sie bereitete zwei Übungsszenarien vor. Im ersten Fall simulierte das Team einen Brand auf einem Felsen nahe des Parkplatzes am Zwiesel entlang der B48. Die Einsatzkräfte starteten den Löschangriff von zwei Seiten und arbeiteten sich jeweils von unten nach oben vor. Schläuche und Ausrüstung brachten sie unter erschwerten Bedingungen mit Seilen und Schleifkorbtragen ins Gelände und sicherten alles gegen Abrutschen. Ein ferngesteuertes Raupenfahrzeug der Feuerwehr Schwegenheim half beim Materialtransport.
Das zweite Szenario spielte an der Fischerhütte am Kaltenbach. Hier bauten die Einsatzkräfte zunächst eine Wasserentnahme aus dem Kaltenbach auf und förderten das Wasser über einen Wirtschaftsweg in den Hang. Sie richteten zwei parallele Löschangriffe ein. Ein geländegängiges Tanklöschfahrzeug unterstützte als Verstärkerpumpe.
Positives Fazit nach 2 Übungslagen
Beide Übungslagen arbeiteten die Teams jeweils innerhalb von rund zwei Stunden ab. Wegen der hohen Temperaturen lief die Übung mit Marscherleichterung. Das Team trug also reduzierte persönliche Schutzausrüstung, um die Belastung zu senken. Landrat Martin Brandl ordnete den Hintergrund ein: Die zunehmenden Herausforderungen durch Trockenheit und die steigende Waldbrandgefahr machten eine realitätsnahe Ausbildung unerlässlich. Er betonte auch die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel verwies auf die besonderen Anforderungen bei Einsätzen in steilem Gelände und zog ein positives Fazit zur Zusammenarbeit.
Der Katastrophenschutz-Zug des Landkreises Germersheim gliedert sich in die Module Führung, Brandbekämpfung, Wasserförderung und Wassertransport. Im Modul Brandbekämpfung arbeiten die Feuerwehren Bellheim, Jockgrim, Lustadt, Ottersheim, Rheinzabern, Scheibenhardt und Steinweiler zusammen. Am Ende dankte die Kreisverwaltung Germersheim der Feuerwehr Annweiler-Gräfenhausen für Organisation und Durchführung sowie Förster Harald Düx für die Bereitstellung des Übungsgeländes.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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