Tourismus
ÖPNV ist wichtiger Mosaikstein
- S3 kreuzt in Rheinzabern
- Foto: Klaus Hölderich
- hochgeladen von Michael Schindler
Radtourismus entlang der Rheinschiene
von Klaus Hölderich (BVS)
Rheinzabern im Juli 2026 Es steht außer Frage, dass der Tourismus in Deutschland einen volkswirtschaftlichen Nutzen hat. Dies ist mit ein Grund dafür, dass das Land Rheinland-Pfalz sowohl in der Südpfalz, als auch in der Vorderpfalz den Radwegbau unterstützt. Seit 2003 sind neun Streckenrouten zwischen der Weinstraße und dem Rhein eingerichtet worden. Zusätzlich kommen zehn Radrundwege im Landkreis Germersheim hinzu. Dies ist ein klares Bekenntnis unseres Landkreises zum Radtourismus.
Ein wichtiger Mosaikstein im Radtourismus ist der ÖPNV.
Dank des Zweckverbands Öffentlicher Personen-Nah-Verkehr (ZÖPNV RLP Süd) verkehren neuerdings am Wochenende tagsüber stündlich elf Schnellbahn-Paare der Linie S3 über Speyer, Germersheim und Wörth zwischen den ICE-Knoten in Mannheim und Karlsruhe. In den Schnellbahnen befinden sich große Abstellflächen für Fahrräder. Radfahrer im Touristikbereich fahren oft einen Weg mit dem Rad und nehmen nach einer Stärkung für den Rückweg die Bahn.
Ein Beispiel hierfür ist der neu eingerichtete, barrierearme Radweg „Rhein- und Römerschleife“ ab Germersheim in Richtung dem Römerdorf Rheinzabern. Er ist mit ca. vierzig Kilometer zu lang für Familien mit fahrradfahrenden Kleinkindern. Die Lösung ist, den Rückweg ab Rheinzabern mit der Bahn nach Germersheim zu nehmen. Immer beliebt sind auch Radtouren nach Speyer. Von dort geht es mit der S3 sowohl umsteigefrei in Richtung Wörth als auch in Richtung Mannheim nach Hause.
Nur wenn viele die ÖPNV-Angebote nutzen, wird es trotz sehr knapper Geldmittel eine Angebotsausweitung geben, die nicht nur unseren Gästen, sondern auch unseren Bürgern zugutekommt.
Beitrag von Klaus Hölderich, Rheinzabern
Bündnis für Verkehrswende Südpfalz (BVS)
Autor:Michael Schindler aus Annweiler |
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