Neuer Leiter in Germersheim: Jüngster Chef der Wasserschutzpolizei übernimmt
- v.l.n.r. Marcel Wirdemann, Ana Woud, Mathias Dapprich, Katja Falkenstein
- Foto: PP-ELT/frei
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Germersheim. Die Wasserschutzpolizeistation Germersheim hat einen neuen Leiter: Mathias Dapprich ist seit Ende April im Amt – und mit 41 Jahren aktuell der jüngste Stationsleiter der Wasserschutzpolizei in Rheinland-Pfalz. Der Polizeihauptkommissar übernimmt die Leitung eines besonders anspruchsvollen Einsatzgebiets. Der Zuständigkeitsbereich reicht von der deutsch-französischen Grenze bis in den Raum Brühl.
Dazu gehören stark befahrene Rheinabschnitte, große Binnenhäfen, Containerterminals sowie Bereiche mit Gefahrgutumschlag und viel Freizeitverkehr.
Vielfältige Aufgaben auf dem Wasser - Verantwortung für wichtigen Rhein-Abschnitt
Neben der Überwachung des Schiffsverkehrs gehören auch Ermittlungen, Kontrollen im Umwelt- und Gefahrgutbereich sowie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu den zentralen Aufgaben der Dienststelle.
Breite Erfahrung aus vielen Stationen
Dapprich ist seit 2006 bei der Polizei Rheinland-Pfalz tätig. Er war unter anderem bei der Bereitschaftspolizei sowie bei der Wasserschutzpolizei in Andernach, Mainz und Ludwigshafen im Einsatz. Zuletzt arbeitete er in der Führungsgruppe im Bereich „Nautische Technik“ und engagierte sich zusätzlich in der Nachwuchsgewinnung.
Klare Ziele im neuen Amt
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Dapprich. Ein Schwerpunkt soll auf Kontrollen von Container- und Fahrgastschiffen liegen. Außerdem will er die Zusammenarbeit mit anderen Behörden weiter stärken und sein Team gezielt fördern.
Privat lebt Mathias Dapprich mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Sohn im Ludwigshafener Stadtteil Ruchheim.
Auch sportlich erfolgreich
Neben dem Beruf ist Dapprich auch sportlich aktiv: 2023 gewann er bei den Europameisterschaften der Altersklasse M35 die Bronzemedaille im Speerwurf.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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