Nach Reifenpanne die Polizei um Hilfe gebeten: Unfall mit Handy am Steuer und 1,67 Promille
- Nach Reifenpanne kommt Ursache ans Licht: Autofahrerin mit 1,67 Promille unterwegs
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Jockgrim. Wegen einer vermeintlichen Reifenpanne hat sich eine 33-jährige Autofahrerin am Dienstagmorgen an die Polizei in Wörth gewandt. Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass dem platten Reifen ein Verkehrsunfall vorausgegangen war – und die Fahrerin erheblich alkoholisiert unterwegs gewesen sein soll.
Die Frau meldete sich am Morgen bei der Polizei in Wörth und bat um Hilfe, weil ihr Fahrzeug einen platten Reifen hatte. Bei der Überprüfung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass die 33-Jährige bereits gegen 4.30 Uhr auf der L540 von Jockgrim in Richtung Wörth unterwegs gewesen war.
Nach Angaben der Polizei blickte sie während der Fahrt auf ihr Mobiltelefon und kam in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dort überfuhr sie mit dem linken Reifen eine Verkehrsinsel, wodurch der Reifen platzte. Die Verkehrsinsel blieb unbeschädigt.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch bei der Frau. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,67 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt, zudem wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 33-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Zudem spielte nach den bisherigen Ermittlungen auch die Ablenkung durch das Mobiltelefon eine Rolle bei dem Unfall.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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