Blaulichtkonferenz Frankenthal: Mehr Bürger engagieren sich
Ehrenamt ist unbezahlbar

Im Ortsverband des THW in Frankenthal fand die Blaulichtkonferenz statt.
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  • Im Ortsverband des THW in Frankenthal fand die Blaulichtkonferenz statt.
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Frankenthal. Einmal im Jahr laden Doris Barnett (SPD) und Martin Haller (SPD) zu einer Blaulichtkonferenz Vorderpfalz ein. An diesem Abend nutzen die Politiker die Zeit, um sich mit den Hilfsorganisationen zusammenzusetzen und auszutauschen. Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung, unter Corona-Richtlinien, statt; in diesem Jahr in Frankenthal.Neben dem Austausch konnten die Teilnehmer auch einen Gastbeitrag von dem Präsidenten der Bundesanstalt THW, Gerd Friedsam, und einen Vortrag von Staatssekretär und Amtschef im Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, Randolf Stich, hören.
In diesem Jahr stand die Blaulichtkonferenz unter dem Titel „Lehren der Corona-Pandemie – was müssen wir in Zukunft besser machen?“ Nach einer kurzen Eröffnungsansprache vom Ortsbeauftragten des THW Frankenthal, Lukas Kalnik, danke Doris Barnett den anwesenden Hilfsorganisationen für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Gleichzeitig informierte Gerd Friedsam, dass Lukas Kalnik für fünf weitere Jahre das Amt des Ortsbeauftragten innehat.

Blaulichtfamilie war stark eingebunden

Gerd Friedsam informierte über die Tätigkeiten des THW deutschlandweit im Rahmen der Pandemie. Neben einem regulären Dienstbetrieb, der eingestellt wurde, zeigte die Pandemie den Hilfskräften ebenfalls auf, wie schnell auch Angehörige betroffen sind. Trotz allem habe man die regulären Einsätze durchgeführt…“es war eine großartige Leistung von uns allen“, so Gerd Friedsam.
Man sei sehr gut aus der Pandemie herausgekommen. Zahlreiche Pandemiepläne seien entwickelt worden. Friedsam betonte, dass man aus der Krise vor allem eins gelernt habe: das Zusammenwirken aller Beteiligten ist wichtig. Zukünftig müsse man auch mehr in den Zivil- & Katastrophenschutz investieren, ebenso in die Bevorratung.
Randolf Stich berichtete über die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) in Koblenz. Es habe sich eigentlich viel im Rahmen der Fort- und Weiterbildung getan, allerdings sei durch Corona auch dort der Schulbetrieb eingeschränkt worden. Randolf Stich dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und „die Blaulichtfamilie war stark (in die Pandemie) eingebunden“. Heute habe man weiterhin die Lage im Griff, die Teststationen im Land funktionieren. Die Corona Zeit hat die Hilfsorganisationen umdenken lassen. Viele digitale Lehrinhalte kamen hinzu, nicht überall musste man präsent sein, es ging auch per Videochat. Neben der Corona-Pandemie habe aber das Ministerium und die Feuerwehrschule auch anstehende Themen abgearbeitet, so die Novellierung eines Gesetzes, Partnerschaftsvereinbarungen, Altersgrenze der Feuerwehren aber auch eine Anpassung der Entschädigungsverordnung.

Mehr Bürger engagieren sich

In der offenen Gesprächsrunde konnten alle Teilnehmer einen positiven Trend berichten: In der Zeit der Corona-Pandemie seien viele Bürger auf die Hilfsorganisationen zukommen und haben ihre Hilfe angeboten. Noch heute sind zahlreiche geblieben und unterstützen die Hilfsorganisationen – eine Information, die auch die Politik freute.
Auch wenn alle Redner immer wieder betonten, dass man noch mitten in der Pandemie sei, wurde über die Corona-Pandemie immer in der Vergangenheit gesprochen. So als sei alles vorbei. Aber das ist es nicht. Natürlich kann man bereits aus der ersten Phase der Krise Lehren ziehen, wer weiß welche Lehren wir ziehen können, wenn die Krise wirklich vorbei ist? gib

Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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