Übernahme in Giengen erlaubt: Ravensburger steigt bei Steiff ein
- Omnipräsent in vielen Kinderzimmern: die Plüschbären mit Knopf im Ohr. (Archivbild)
- Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Giengen an der Brenz. Für Steiff und Ravensburger ist der Weg für den Einstieg frei: Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Plüschtierherstellers durch den Spieleanbieter genehmigt.
Nach Angaben der Behörde gibt es keine wettbewerblichen Bedenken. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte in Bonn, die Produktportfolios der Unternehmen überschneiden sich nicht. Zudem gebe es im Spielwareneinzelhandel ausreichend starke Abnehmer. Nachteilige Folgen für den Wettbewerb seien deshalb nicht zu erwarten.
Künftig soll Ravensburger 60 Prozent der Anteile an Steiff halten. Verkäufer sind die Erben der Gründerin Margarete Steiff. Das Unternehmen aus Giengen an der Brenz in Baden Württemberg soll weiterhin eigenständig geführt werden.
Was die Unternehmen auszeichnet
Ravensburger ist vor allem für Gesellschaftsspiele, Puzzles und Sammelkarten bekannt. Zu den bekannten Titeln gehören „Fang den Hut“, „Memory“, „Das verrückte Labyrinth“ und „Scotland Yard“. Auch das Lernsystem „Tiptoi“ und die Kugelbahn „GraviTrax“ gehören zum Sortiment.
Steiff gilt als Erfinder des Teddybären und steht seit mehr als 140 Jahren für hochwertige Plüschtiere. Bekannt ist die Marke auch durch den Knopf im Ohr. Außerdem verkauft das Unternehmen Kleidung für Babys und Kinder. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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