Stellenabbau in Waldkirch: Sick streicht rund 450 Jobs
- Sensorhersteller Sick: Einigung beim Stellenabbau. (Archivbild)
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Waldkirch. Beim Sensorspezialisten Sick in Südbaden sollen weniger Stellen wegfallen als zunächst angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens aus Waldkirch im Kreis Emmendingen ist mit dem Betriebsrat eine Einigung erzielt worden. Nun sollen rund 450 statt der im April genannten 500 Stellen abgebaut werden.
So soll der Abbau in Südbaden laufen
230 Stellen sollen aktiv abgebaut werden. Weitere Stellen sollen durch natürliche Fluktuation und altersbedingte Austritte entfallen. Die Umsetzung erfolgt laut Sick auf Grundlage eines Interessenausgleichs und Sozialplans.
Für Betroffene sind nach Unternehmensangaben Unterstützungsmaßnahmen vorgesehen. Dazu zählen finanzielle Ausgleichsleistungen und Angebote zur beruflichen Neuorientierung. Ziel sei es, die Folgen für die Mitarbeitenden möglichst abzufedern.
Betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen
Ein Sprecher sagte auf Nachfrage, dass betriebsbedingte Kündigungen am Ende nicht ausgeschlossen werden könnten. Als Gründe für den Stellenabbau nennt Sick seit 2023 deutlich veränderte wirtschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen sowie anhaltende geopolitisch bedingte Marktunsicherheiten.
Zahlen zum Unternehmen
Sick beschäftigte laut Geschäftsbericht Ende 2025 weltweit 10.158 Menschen. Ein Jahr zuvor waren es 11.804. Der Umsatz lag 2025 bei 1,85 Milliarden Euro. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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