Stellenabbau bei VW: Werk Neckarsulm auf Prüfliste

Der VW-Konzern will seinen Sparkurs offenbar verschärfen. (Symbolbild) | Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Der VW-Konzern will seinen Sparkurs offenbar verschärfen. (Symbolbild)
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Wolfsburg. Ein verschärfter Sparkurs beim Volkswagen Konzern könnte auch Arbeitsplätze im Südwesten betreffen. Laut einem Medienbericht steht unter anderem der Audi Standort in Neckarsulm auf einer Liste möglicher Werksschließungen.

Der Konzern prüft demnach deutlich tiefere Einschnitte als bislang bekannt. Wie das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Insider berichtet, könnten weltweit bis zu 100000 Stellen wegfallen. Das wäre doppelt so viel wie bisher geplant.

Vier Werke könnten mittelfristig schließen

Nach dem Bericht stehen mehrere Standorte in Deutschland zur Disposition. Genannt werden folgende Werke.

  • VW Werk Hannover
  • VW Werk Zwickau
  • VW Werk Emden
  • Audi Werk Neckarsulm in Baden Württemberg

Ein konkreter Zeitpunkt für mögliche Schließungen wird nicht genannt. Laut Bericht könnte dies „mittelfristig“ erfolgen.

Vorstand berät neues Zielbild bis 2030

Die Pläne sollen Teil des neuen Konzernprogramms „Zielbild 2030“ sein. Der Vorstand beschäftigte sich damit am Mittwoch, 24. Juni. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Aufsichtsrat.

Das Gremium will sich am Donnerstag, 9. Juli, mit den Vorschlägen befassen.

Beschäftigungssicherung in Deutschland bis 2030

An den deutschen Standorten gilt derzeit eine Beschäftigungssicherung, die Volkswagen mit der IG Metall vereinbart hat. Sie läuft mindestens bis zum Jahr 2030.

Unabhängig davon hat der Konzern bereits einen Stellenabbau angekündigt. Bis 2030 sollen weltweit rund 50000 Arbeitsplätze wegfallen. Davon entfallen etwa 35000 Stellen auf die Kernmarke VW. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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