Stellenabbau bei Porsche in Stuttgart: Umbau kostet Millionen
- Porsche streicht in den kommenden Jahren Tausende Stellen. (Archivbild)
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Stuttgart. Der Stellenabbau bei Porsche in der Region Stuttgart wird für den Konzern zunächst teuer, obwohl das Sparpaket langfristig Entlastung bringen soll. Nach Angaben von Finanzchef Jochen Breckner dürften die Kosten für das sogenannte Zukunftspaket im zweiten Halbjahr einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen.
Auch für 2027 rechnet Porsche mit Belastungen in ähnlicher Größenordnung. Erst ab 2028 erwartet der Autobauer erste Netto-Einspareffekte. Langfristig sieht das Unternehmen ein jährliches Einsparpotenzial im mittleren dreistelligen Millionenbereich.
5.000 weitere Stellen in der Region Stuttgart betroffen
Das zwischen Management und Gesamtbetriebsrat vereinbarte Paket wurde am Montag, 27. Juli, vorgestellt. Es sieht vor, dass bis 2035 weitere 5.000 Stellen in der Region Stuttgart abgebaut werden. Im Gegenzug verlängert Porsche die Standortsicherung. Betriebsbedingte Kündigungen sind damit bis Ende 2035 ausgeschlossen.
Zugleich investiert der Sportwagenbauer 2,1 Milliarden Euro in das Stammwerk Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach bei Stuttgart. Finanziert werden soll dies unter anderem durch Einschnitte bei Tariferhöhungen und Kürzungen beim Weihnachtsgeld.
Porsche streicht in der Heimat mehr als jede dritte Stelle
Hintergrund der Maßnahmen ist die tiefe Krise des Unternehmens. Bereits im Februar war der Abbau von rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart bis 2029 vereinbart worden. Hinzu kamen etwa 2.000 ausgelaufene befristete Verträge. In den kommenden Jahren fällt damit in der Heimat des Unternehmens mehr als jede dritte Stelle weg. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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