Stellenabbau bei BBS in Garching: Dürr senkt den Verlust
- Anlagenbauer Dürr schreibt weniger Verlust. (Archivbild)
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Bietigheim-Bissingen. Für Beschäftigte bei BBS Automation wird der angekündigte Stellenabbau konkret, zugleich hat Dürr im zweiten Quartal den Verlust verringert. Der Maschinen- und Anlagenbauer aus Bietigheim-Bissingen teilte mit, dass der Nachsteuerverlust aus dem fortgeführten Geschäft auf 89,1 Millionen Euro sank. Ein Jahr zuvor hatte das Minus noch 110,5 Millionen Euro betragen.
Bereits im Juli hatte der Konzern vorläufige Quartalszahlen vorgelegt und den Abbau von 500 Stellen bei der 2023 übernommenen Tochter BBS Automation angekündigt. Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Unternehmensangaben möglichst vermieden werden. Ausgeschlossen sind sie aber nicht. Gespräche mit Arbeitnehmervertretern sollen bald beginnen.
Effizienzprogramm soll 30 Millionen Euro sparen
Mit dem Umbau will Dürr die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft von BBS Automation stärken. Geplant ist eine jährliche Einsparung von rund 30 Millionen Euro. Für den Umbau rechnet das Unternehmen im Jahr 2026 mit Kosten von 40 bis 50 Millionen Euro.
BBS Automation aus Garching beschäftigt weltweit rund 2.300 Menschen. Das Unternehmen baut unter anderem Produktionsanlagen für die Autoindustrie, besonders für E-Autos. Hinzu kommen Anlagen zur Herstellung von Medizinprodukten wie Spritzen. Zum 30. Juni verbuchte Dürr auf die Geschäftseinheit eine Wertminderung von 94,9 Millionen Euro.
Management hält an Prognose fest
Der Umsatz des gesamten Dürr-Konzerns ging im zweiten Quartal um rund zwei Prozent auf 981 Millionen Euro zurück. An den Jahreszielen hält das Management um Konzernchef Jochen Weyrauch dennoch fest. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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