Rekordernte in Baden-Württemberg: Erdbeeren trotzen Hitze
- Die Erdbeerernte 2026 wird nach Schätzungen des Statistischen Landesamtes deutlich besser als in den vergangenen Jahren. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Baden-Württemberg. Für Verbraucher in Baden-Württemberg gibt es bei Erdbeeren in dieser Saison trotz extremer Wetterlagen gute Nachrichten: Im Land wird eine überdurchschnittliche Ernte erwartet.
Nach Schätzung des Statistischen Landesamts werden 2026 rund 24.900 Tonnen Erdbeeren geerntet. Das wären 15 Prozent mehr als im Vorjahr und sechs Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Geschützter Anbau sorgt für starkes Plus
Besonders deutlich fällt das Wachstum im geschützten Anbau aus, meist in Folientunneln. Dort rechnet die Behörde mit einer Rekordernte von 11.400 Tonnen.
Im Freiland liegt die ertragsfähige Erdbeerfläche voraussichtlich bei 1.270 Hektar und damit leicht über dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Landesamts dürfte damit der Flächenrückgang der vergangenen Jahre gestoppt sein. Die Fläche im geschützten Anbau ist mit 610 Hektar erneut gestiegen.
Hitze hatte die Hauptsaison vorzeitig gebremst
Noch im Juni hatte der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer mitgeteilt, dass die Erdbeerhauptsaison in Baden-Württemberg wegen der Hitzewelle etwa eine Woche früher als erwartet endet. Ein großer Teil der süddeutschen Betriebe habe die Ernte wegen der Belastung durch die Hitze eingestellt.
Nach Einschätzung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft wurde unter den extremen Wetterbedingungen auch kürzer gepflückt, um Arbeitskräfte zu schonen. Zudem hätten lange Sonnentage und hohe Temperaturen die Früchte belastet. Trotz dieser Einflüsse fällt die Ernte im Land nach aktueller Schätzung insgesamt deutlich besser aus als im Vorjahr. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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