Reformen in Rheinland-Pfalz: Dehoga sieht erste Entlastung
- In der Gastronomie sind viele Minijobber tätig. (Symbolbild)
- Foto: Hannes P Albert/dpa/dpa-tmn
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Rheinland-Pfalz. Für Hotels und Gaststätten im Land könnten die in Berlin beschlossenen Reformen Entlastungen bringen. Der Dehoga Rheinland-Pfalz bewertet die Vorhaben vorsichtig optimistisch.
Der Verband sieht nach eigenen Angaben mehrere Ansätze, die für das Gastgewerbe in die richtige Richtung weisen. Ob und wann die Betriebe davon tatsächlich spürbar profitieren, entscheide sich aber erst in den anstehenden Gesetzgebungsverfahren.
Was der Dehoga positiv bewertet
Positiv sieht der Verband, dass Minijobs für alle Beschäftigtengruppen erhalten bleiben sollen. Auch die geplante Ausweitung der steuerfreien Sonn- und Feiertagszuschläge, das Ende der telefonischen Krankschreibung sowie weniger Berichts- und Dokumentationspflichten werden begrüßt.
- Minijobs sollen für alle Beschäftigtengruppen erhalten bleiben
- Steuerfreie Zuschläge an Sonn- und Feiertagen sollen ausgeweitet werden
- Die telefonische Krankschreibung soll abgeschafft werden
- Berichts- und Dokumentationspflichten sollen sinken
Ein Punkt bleibt aus Sicht des Verbands offen
Kritisch bewertet der Dehoga, dass die Wochenarbeitszeit in den Reformen nicht geregelt wurde. Dehoga-Präsident Gereon Haumann sagte, gerade bei Minijobs sei es gut, dass diese Form der Beschäftigung erhalten bleiben solle. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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