Nur 20 Prozent Ladung: So dramatisch ist der niedrige Rheinpegel für die Schifffahrt
- Dank Regens in Süddeutschland steigen die Rheinpegel wieder langsam, sind aber von Durchschnittswerten weit entfernt.
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Kaub. Fähren auf dem Rhein kommen nach kräftigem Regen vor allem in Süddeutschland vielerorts wieder in Gang. Für Pendler, Anwohner und Ausflügler entlang des Flusses bedeutet das erste Entlastung. Von normalen Pegeln und voll beladenen Güterschiffen ist der Rhein aber weiterhin deutlich entfernt.
Güterschiffe können nur wenig Ladung mitnehmen
Nach Angaben der Betreibergesellschaft des größten deutschen Binnenhafens Duisburg sind Schiffe wegen der niedrigen Wasserstände derzeit nur mit rund 20 Prozent der sonst üblichen Ladung unterwegs. Der Hafen erwartet zwar eine leichte Erholung. Eine wirkliche Entspannung sieht der Konzernbevollmächtigte Binnenschifffahrt Joachim Holstein aber erst „in Richtung Ende September, Anfang Oktober".
Kaub bleibt für die Schifffahrt kritisch
Am besonders wichtigen Rheinabschnitt bei Kaub in Rheinland-Pfalz lag der Pegel am Freitag, 21. August, bei 46 Zentimetern. Damit bleibt er deutlich unter dem sogenannten Gleichwertigen Wasserstand von 77 Zentimetern, der Fachleuten als Orientierung für die Schifffahrt dient.
Auch in Duisburg liegt der Pegel weiter sehr niedrig
In Duisburg zeigte der Rheinpegel am Freitagmittag 1,49 Meter. Das liegt weiterhin unter der zuvor registrierten Tiefstmarke von 1,53 Meter. Für die Wirtschaft bedeutet das weiter Einschränkungen beim Transport auf dem Wasser, auch wenn der Regen den Fluss etwas entlastet hat. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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