Neue Umfrage in Baden-Württemberg: Firmen erwarten schlechtere Geschäfte

Umfrage zur Konjunktur: Südwest-Unternehmen sind pessimistischer. (Symbolbild) | Foto: Marijan Murat/dpa
  • Umfrage zur Konjunktur: Südwest-Unternehmen sind pessimistischer. (Symbolbild)
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Stuttgart. Viele Unternehmen im Südwesten rechnen in den kommenden Monaten mit schwierigeren Geschäften. In Baden Württemberg erwartet laut einer aktuellen Umfrage des Baden Württembergischen Industrie und Handelskammertages eine wachsende Zahl von Betrieben eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage.

28 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Geschäfte in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch zu Jahresbeginn. Nur noch 17 Prozent erwarten bessere Geschäfte. Dieser Anteil sank um zwei Prozentpunkte.

An der Befragung nahmen mehr als 3600 Unternehmen aller Größen und Branchen aus Baden Württemberg teil. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Sonntag, 13. April, und Sonntag, 4. Mai.

Unternehmen sehen mehrere wirtschaftliche Risiken

Als größte Risiken für ihre Entwicklung nennen die Betriebe laut Umfrage vor allem folgende Punkte:

  • Schwache Inlandsnachfrage
  • Hohe Kosten für Energie
  • Steigende Ausgaben für Arbeit und Rohstoffe
  • Geopolitische Spannunge

Vor allem Energie und Rohstoffe werden deutlich häufiger als Risiko genannt als zuletzt.

BWIHK sieht Wirtschaft weiter unter Druck

„Die Wirtschaft steht weiter unter massivem Druck“, sagte BWIHK Vizepräsident Claus Paal. Viele Unternehmen investierten derzeit vor allem in den Erhalt ihrer bestehenden Strukturen. Wachstum spiele oft eine geringere Rolle.

Von der neuen Landesregierung erwartet der Verband vor allem schnelle Entscheidungen. Wichtig seien unter anderem weniger Bürokratie, schnellere Planungs und Genehmigungsverfahren sowie der Ausbau von Netzen und Infrastruktur.

Auch steuerliche Entlastungen und bessere Bedingungen für Investitionen seien notwendig. „Es zählt, was möglichst schnell in den Betrieben ankommt“, sagte Paal. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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