Neue Containerfläche in Ulm stärkt Güterverkehr
- Die Deutsche Bahn erweitert das Container-Depot in Ulm-Dornstadt um 38.000 Quadratmeter. Der Ausbau soll den Kombinierten Verkehr stärken und Lieferketten in der Region robuster machen.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Ulm. Am Logistikstandort Ulm-Dornstadt hat die Deutsche Bahn eine neue Containerfläche in Betrieb genommen. Die Erweiterung soll Lieferketten stabiler machen und den Gütertransport zwischen Straße und Schiene in der Region ausbauen.
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wächst das bestehende Container-Depot um rund 38.000 Quadratmeter. Das entspricht mehr als fünf Fußballfeldern. Auf der zusätzlichen Fläche können Last- und Leercontainer abgestellt werden.
Mehr Platz für Container und Transporte
Die neue Fläche unterstützt den sogenannten Kombinierten Verkehr. Dabei werden Waren per Bahn und Lkw transportiert. Unternehmen aus der Region sollen dadurch flexibler auf Lieferengpässe reagieren können.
Nach Angaben der DB nutzen bereits zahlreiche Reedereien, Speditionen und Industrieunternehmen das Angebot in Ulm-Dornstadt. Die Erweiterung soll helfen, zusätzliche Warenmengen in den kommenden Jahren zu bewältigen.
- 38.000 Quadratmeter zusätzliche Depotfläche
- Fertigstellung nach rund neun Monaten Bauzeit
- Mehr Kapazität für Last- und Leercontainer
- Stärkung des Güterverkehrs zwischen Straße und Schiene
Ausbau des Terminals bis 2028 geplant
Die neue Depotfläche ergänzt den Ausbau des Umschlagterminals Ulm-Dornstadt. Bis 2028 soll die Kapazität für den Güterumschlag zwischen Bahn und Lkw laut Deutscher Bahn mehr als verdoppelt werden.
Ralf-Günter Kloß, Vorstand Kombinierter Verkehr der DB Cargo AG, erklärte, mit der neuen Fläche werde Platz für zukünftige Transportmengen geschaffen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher sprach von einem wichtigen Schritt für klimafreundlichen Güterverkehr in der Region.
Wichtiger Standort für die regionale Wirtschaft
DB Intermodal Services betreibt in Ulm-Dornstadt das Container-Depot. Dort werden Container gelagert, repariert und für den Weitertransport vorbereitet. Gemeinsam mit dem Umschlagterminal gilt der Standort als wichtiger Knotenpunkt für den Warenverkehr in Süddeutschland.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |