Nach gescheiterter Übernahme: Frasers erhöht Druck auf Hugo Boss
- Frasers lässt bei Hugo-Boss-Übernahme nicht locker. (Archivbild)
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Metzingen. Für Anleger rückt bei Hugo Boss in Metzingen ein möglicher Machtwechsel näher: Die britische Frasers Group will nach ihrem gescheiterten Übernahmeversuch weitere Aktien des Modekonzerns kaufen.
Frasers will die 50-Prozent-Schwelle überschreiten
Die Frasers Group teilte mit, sie wolle die Schwelle von 50 Prozent der Anteile und Stimmrechte überschreiten. Zuletzt war ihre Beteiligung an Hugo Boss auf 47,89 Prozent gestiegen. Damit ist die Mehrheit an dem deutschen Modekonzern in Reichweite.
Unterstützung für Aufsichtsratschef wird geprüft
Derzeit prüft Frasers nach eigenen Angaben, ob das Unternehmen Hugo-Boss-Aufsichtsratschef Stephan Sturm weiter unterstützen soll. Sollte Frasers diese Unterstützung einstellen, will der Konzern dies schriftlich mitteilen.
Übernahmeangebot lief Mitte August aus
Die Briten versuchen seit Mitte Juni, das Ruder bei Hugo Boss zu übernehmen. Die zusätzliche Annahmefrist des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots endete am 13. August. Hinter Frasers steht mehrheitlich der britische Milliardär Mike Ashley. Die bekannteste Marke des Konzerns ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Zudem hält Frasers Beteiligungen an weiteren Unternehmen, darunter am Onlineshop Asos. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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